SPÖ Oberösterreich warb mit türkischen Plakaten und bei türkischen Nationalisten

Die SPÖ versuchte (vergeblich) alles erdenklich Mögliche, um die Wahlniederlage bei der Landtagswahl in Oberösterreich vergangenen Sonntag möglichst gering zu halten. Wie bereits im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2013 wurden türkische Wahlplakate und Flugzettel verteilt. Zu sehen ist das Konterfei des Linzer SPÖ-Kandidaten Ahmet Kaya sowie eine Anleitung für die Stimmabgabe.

Türkischer SPÖ-Kandidat sympathisiert mit Grauen Wölfen

Kaya wiederum versuchte vor der Wahl offenbar bei einem ultranationalistischen Verein auf Stimmenfang für die SPÖ zu gehen: Im Kurier damals veröffentlichte Fotos belegen, dass er eine Veranstaltung des Vereins "Avrasya" besuchte, und dieser Verein soll, wie ein Gutachten des Politikwissenschaftlers Thomas Schmidinger belege, zu den rechtsextremen Grauen Wölfen gehören. Auf dem Foto erkennbar, machen zwei Männer, die neben dem türkischen SPÖ-Mann sitzen, den "Wolfsgruß", der, so Schmidinger im Kurier,  ähnlich zu werten sei wie der deutsche Gruß bei Nationalsozialisten.

Kaya war laut Kurier für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Jakob Huber verwies darauf, dass Kaya seit 25 Jahren für den Migrantenverein "Migrare" tätig sei und mit allen Migrantenvereinen den Dialog suche.

 Über die engen SPÖ-Kontakte zu den türkischen Rechtsextremen berichtete Unzensuriert.at bereits des öfteren. Der Linzer SPÖ-Stadtchef Klaus Luger ließ sich übrigens bei einem Empfang im Rathaus mit dem Avrasya-Aktivisten Kamil S. fotografieren. Dieser postete laut Kurier auf seiner Facebook-Seite, dass Kurden, die gegen den IS kämpfen,  "verrecken" sollten.

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