Trotz Wahl-Schlappe: Rote heißen Flüchtlinge weiter willkommen

Ob das Engagement der Roten für die Flüchtlinge nicht doch zum Rohrkrepierer wird? Bekanntlich hat die SPÖ in Oberösterreich bei der Landtagswahl vergangenen Sonntag massiv an Stimmen verloren, wofür sie die Flüchtlingsfrage verantwortlich macht. In zwei Wochen wird in Wien gewählt, doch die Faymann-Häupl-SPÖ und ihre Gewerkschaft – die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) –  fahren ihren Flüchtlingskurs weiter und laden ihre Genossen sogar zum Solidaritätskonzert am 3. Oktober ein. Zuvor aber soll am Christian-Broda-Platz demonstriert werden – für eine „menschliche Asylpolitik“ mit dem Slogan „Flüchtlinge willkommen“. Geplant ist ein Marsch bis zum Innenministerium – Straßensperren und Verkehrsstaus offenbar inklusive.

Rote Gewerkschafter wollen lauter als jemals zuvor demonstrieren

In einem Unzensuriert.at vorliegenden Infoblatt der FSG Vida – es ist mit dem 3.10.2015 datiert – wird auch nicht mit Dank an den Gewerkschaftsgenossen gespart und betont, dass Solidarität nicht nur ein Schlagwort sei. Deshalb soll „lauter als jemals zuvor“ die Stimme erhoben werden, wie FSG-Boss Wolfgang Katzian und Geschäftsführer Willi Merny mittels – einem Unzensuriert.at ebenfalls vorliegenden – Folge-E-Mail betonten.

Das Solidaritätskonzert, das am Heldenplatz stattfinden wird, trägt übrigens den Titel „VOICES FOR REFUGEES“ und es treten Bands, wie „Die toten Hosen“ oder sogar Conchita Wurst auf. Der Sender Puls4 ist von dem Konzert so angetan, dass exklusiv im österreichischen Fernsehen ab 18:50 live übertragen wird. Man rechnet offenbar mit einem Quoten-Hit. Ob das der SPÖ hilft? Eine Woche später ist der Wähler am Wort.

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