Die schwarze Gewerkschaft kritisiert die „einseitige“ Berichterstattung über die Kündigung einer Kindergärtnerin.

Foto: Bild: Screenshot ots.at
Schwarze Gewerkschaft legt sich mit Medien an

Es war wohl der mit Abstand sinnloseste Pressedienst, der am Donnerstag über das Nachrichtenportal OTS flatterte. Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) attackierte die Kronen Zeitung, Unzensuriert.at, den Journalisten Andreas Unterberger und Rechtsanwalt Tassilo Wallentin. Das Fass zum Überlaufen brachte Wallentin, der in seiner letzten Kolumne im bunten Teil der Kronen Zeitung die Kündigung einer Kindergärtnerin durch die MA 10 thematisierte. Wörtlich wird der Artikel in der Aussendung (für den die FCG mehr als vier Tage brauchte) als „Krone-Wallentin-Schmarrn“ verunglimpft und sogar in Abrede gestellt, dass die Kündigung erfolgt sei, weil die Kindergärtnerin den Kindern Weihnachten erklärt habe. Die Gewerkschaft fällt damit auch der gekündigten Mitarbeiterin in den Rücken, weil es offenbar andere Kündigungsgründe gäbe.

Skurril dabei ist, dass ausgerechnet die schwarze Gewerkschaft sich daran stößt, dass Unterberger schrieb, dass die rotgrüne Stadtregierung eine „militante, anti-christliche Institution“ sei. Die FCG kritisiert die Berichterstattung als unseriös vorgebrachte Kritik gegen die MA 10 und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, behauptet allerdings wiederum, dass es Mitarbeiter gäbe, „die von professionellen Standards abweichen, sich in schwierigen Lebensphasen befinden und dementsprechend mitunter selbst problematisches Verhalten zeigen, oder auch mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben.“

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