Zensur bis in den Werbeblock: Puls4 und Co. strahlen keine FPÖ-Spots aus

Die FPÖ hat heute früh unvorstellbare Zensur-Praktiken durch österreichische und deutsche Fernsehsender bekannt gemacht. Wie Generalsekretär Herbert Kickl in einem FPÖ-TV-Video schildert, hätten es die (sich gemeinsam vermarktenden) Sender Puls4, SAT.1 und ProSieben sowie auch der Sender RTL abgelehnt, bezahlte Werbespots der Freiheitlichen für die Wien-Wahl am 11. Oktober auszustrahlen. Die Einschaltungen sind daher einzig und allein auf ATV zu sehen.

Generelle Ablehnung und inhaltlicher Eingriff

Auf eine grundlose Absage folgte dabei eine fadenscheinige Begründung und schließlich die Ausrede, dass man den Sendeplatz nun anderweitig verkauft habe. Zuvor wurde der Spot, in dem die FPÖ – wie übrigens mittlerweile auch die Bundesregierung – Asyl nur als Schutz auf Zeit fordert, generell abgelehnt. Bei weiteren Clips zu den Themen Wohnen, Senioren und Wirtschaft passte der ProSiebenSat1Puls4 GmbH das Ende mit Wahlaufruf nicht. Die unglaubliche Geschichte hat FPÖ-TV in diesem Video dokumentiert:

Für Herbert Kickl wurde erkennbar, dass „österreichische Privatsender – mit Ausnahme von ATV – über den redaktionellen Bereich von Nachrichtensendungen und Reportagen hinaus Zensur gegen die Freiheitliche Partei üben“. Aus diversen Sendungen sei man bereits gewöhnt, dass Information schon längst mit Kommentaren, die gegen die FPÖ gerichtet seien, vermischt werde, bei Werbeeinschaltungen sei es jedoch neu.

Info-Chefin Milborn mit deutlicher FPÖ-Aversion

Dass die Entscheidung, die laut Unzensuriert-Informationen an höchster Stelle der Sendergruppe getroffen wurde, auch von journalistischer Seite beeinflusst wurde, ist naheliegend. Corinna Milborn, Info-Chefin bei Puls4, gilt als notorische FPÖ-Hasserin und fanatische „No border“-Aktivistin. Seit ihrer Bestellung in diese Funktion im Mai 2013 sind die Nachrichten- und Diskussionssendungen auf Puls4 mehr und mehr zu einem misslungenen links-fortschrittlichen Propaganda-Experiment mit sinkendem journalistischem Wert verfallen.

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