US-Präsidentschaftskandidat will alle Asylwerber nach Syrien zurückbringen

Der Kandidat der Republikaner für das Amt des US-Bundespräsidenten, Donald Trump, macht mit einer Aussage zum Asylthema auf sich aufmerksam. Sollte er Präsident werden, will er alle 200.000 Flüchtlinge aus Syrien sofort wieder zurückbringen lassen. Derzeit hat die USA erst 1.500 Syrer seit Beginn des Bürgerkrieges vor vier Jahren aufgenommen. Da die USA durch die derzeitige Brisanz dieses Themas zunehmend unter Druck geraten sind, hat US-Präsident Barack Obama verlautbart, 10.000 Syrer aufzunehmen.

Die USA haben aktuell knapp 320 Millionen Einwohner, 10.000 Syrer sind ungefähr 0,003 Prozent der Einwohnerzahl. Geplant ist, nächstes Jahr rund 85.000 und 2017 etwa 100.000 Personen aufzunehmen. Das sind in zwei Jahren rund 200.000 Syrer – nicht einmal 0,1 Prozent der US-Bevölkerung. Trump warnte, dass man die Personen nicht kennen kann. Wörtlich sagte er, wie ihn die Salzburger Nachrichten zitieren, bei einem Fernsehauftritt beim amerikanischen Fernsehsender CNN: „Wir haben keine Ahnung, wer sie sind". Insbesondere meint Trump damit IS-Terroristen, die sich ohne weiteres unter die Flüchtlinge mischen könnten.

Trump für Zusammenarbeit mit Russland

Die russischen Luftangriffe in Syrien begrüßt Trump hingegen, er ist ganz klar für eine Zusammenarbeit mit den Russen im Bürgerkriegsland Syrien. Wenn Russland in Syrien gegen den IS vorgehe und so auch die Fluchtbewegung stoppe, sei dies eine gute Sache, sagte der Milliardär.

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