Michael Häupl (links) und Werner Faymann: Die wichtigsten Vertreter der SPÖ werden von den Bürgern nicht mehr ernst genommen.

Bild: Werner Faymann / flickr (CC BY-SA 2.0)
Faymann-Häupl-SPÖ ist selbst bei „Standard“-Lesern unten durch

Die Faymann-Häupl-SPÖ ist bei den Bürgern unten durch. Das gilt nicht nur für jene, die sich schon längst wünschen, dass die Roten endlich aus dem von ihnen zum Futtertrog für Günstlinge umgestalteten Wiener Rathaus weichen müssen, sondern offenbar sogar für diejenigen, die – aus ideologischen Gründen – auf eine Fortsetzung von Rot-Grün hoffen. Typischerweise sind sie unter den Lesern der Tageszeitung Der Standard besonders stark vertreten.

Standard-Chatfrage mit enormen Reaktionen

Vor ein paar Tagen war Bürgermeister Häupl im Standard-Chat zu Gast und wurde von einem User gefragt:

Wieso halten Sie an Werner Faymann fest, obwohl er in der Bevölkerung sehr unbeliebt ist und die Situation anscheinend nicht im Griff hat?

Häupls knappe Antwort:

Ich halte Werner Faymann für einen sehr guten Bundeskanzler, der Österreich gut führt.

Spektakulär sind die Bewertungen von Frage und Antwort durch die Standard-Leser. Die Frage, die Kanzler Faymann unterstellt, unbeliebt zu sein und die Situation nicht im Griff zu haben, erhielt (Stand 4.10., 9 Uhr) 250 positive und nur 2 negative Bewertungen. Ebenso krass das Verhältnis bei Häupls Antwort: Nur 48 Leser gaben sich damit zufrieden und klickten auf grün, unglaubliche 1.051 Leser hingegen hielten die Beteuerung, Faymann sei ein guter Kanzler, für Schwachsinn.

Mehr Informationen über "Das System SPÖ" im roten Wien in der aktuellen Ausgabe von Unzensuriert-TV:

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