Petr „Peko“ Baxant (im Bild mit Laura Rudas und Bundeskanzler Werner Faymann) missbraucht Kinder für den roten Wahlkampf.

Bild: Werner Fayman / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
SPÖ am Tiefpunkt angelangt: Kinder für Wahlkampf missbraucht

Ein Wahlkampf treibt bekanntlich seltsame Blüten. Von niedergerissenen Plakaten bis hin zu aufdringlichen Störaktionen seitens der politischen Konkurrenz kann zumindest die FPÖ berichten. Wie tief aber die rote Partei wirklich gesunken ist, zeigt sich nun in einem bereits schnellstens wieder entfernten Facebook-Video von SPÖ-Funktionär Peko Baxant. Darin zu sehen sind ein Haufen Kinder mit Trillerpfeifen und Megafon in der Hand, die ein Hoch auf die internationale Solidarität mittels Sprechchören fordern. Ob ihnen die Botschaft überhaupt bewusst ist, darf stark bezweifelt werden.

Kinder für Wahlkampf missbraucht

Weniger der Umstand, dass die Österreicher so ein großes Herz haben, als die Tatsache, dass eine Top-Band wie die Toten Hosen ein Gratiskonzert gaben, ließen vergangenes Wochenende einige tausend Menschen auf die Straße gehen. Unter dem Titel eines Solidaritätsmarsches und Protestausdruck gegen FPÖ-Chef HC Strache fand sich eine große Menschenansammlung von der Mariahilferstraße bis zum Heldenplatz. Dabei gab es auch einige Verletzte durch auf dem Asphalt aufgeklebte Plakate mit Flüchtlingsgesichtern, auf denen herumgetrampelt wurde. An der Endstation wartete eine Musikeinlage der Sonderklasse – gratis!

Nun tauchte mitten im Wahlkampf aber auch noch ein Video im sozialen Netzwerk Facebook auf, welches ausgerechnet der umstrittene SPÖ-Politiker Petr Peko Baxant gepostet hatte. Darin ist eine ganze Schar von Kindern zu sehen, die vermutlich von Erwachsenen mit Anti-FPÖ- und Anti-Strache-Stickern beklebt wurden, um danach in einem Sprechchor „Hoch die Internationale Solidarität!“ zu schreien. Begeisterte Randgäste fotografierten und filmten diesen unglaublichen Missbrauch für Wahlzwecke.

Nach einem regelrechten Shitstorm reagierte Baxant in bekannter Manier seiner Partei und löschte einfach alle unliebsamen Kommentare und setzte die Abrufeinstellungen für das Video auf „privat“. Screenshots wurden aber schon davor angefertigt und sind nun immer noch im Netz abrufbar. Ausgerechnet Baxant, der FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl schon einmal mit Goebbels verglich, griff abermals in die unterste Schublade und instrumentalisierte Kinder für seine politischen Zwecke. Traurig, allerdings wenig verwunderlich ist das für den roten Landtagsabgeordneten und seinen Dunstkreis, in dem er sich bewegt. So hat ausgerechnet ein dubioser Rapper, welcher HC Strache als Hurensohn beschimpft hat, eine Gratis-Konzert für den roten Politiker gegeben.

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