Frisches Essen und fünf warme Mahlzeiten soll es im Seniorenheim in Wieden geben. Eine Behauptung, die Senioren auf die Palme brachte.

Foto: Bild: Screenshot www.ots.at
Kein frisches Essen für Senioren

Für Wirbel sorgt ein Pressedienst des Kuratoriums Wiener Pensionistenhäuser (KWP) über das 30-Jahres-Jubiläum des Seniorenheims in Wieden. Der Text, der freilich in Schönwettermanier das Haus in höchsten Tönen lobt, hat ein paar Schönheitsfehler. Unter anderem wird Wiedens Bezirksvorsteher Leopold Plasch zitiert, der sich als Gratulant eingestellt haben soll. Allerdings, so berichtet die FPÖ Wieden – die übrigens angibt vor Ort gewesen zu sein – auf ihrer Facebook-Seite, dass der rote Bezirksvorsteher der Einladung zur Feier nicht gefolgt sei und folglich nicht anwesend war.

Für größere Irritation sorgt allerdings der letzte Absatz im Pressedienst, der wie folgt lautet: „Niemals zu kurz kommt im Haus der Genuss: Auf der Wieden wird täglich frisch gekocht. Die Köchinnen und Köche bereiten täglich fünf abwechslungsreiche Mahlzeiten aus regionalen, saisonalen und biologischen Zutaten zu.“ Gegenüber Unzensuriert.at beschwerten sich Senioren anlassbezogen darüber, dass es nur drei Mahlzeiten am Tag gäbe. Außerdem würden sie immer wieder das Küchenpersonal kritisieren, weil die Mahlzeiten keineswegs frisch seien. Bezüglich der „Regionalität“ der Produkte wurde außerdem angemerkt, dass man bei Frühstückseiern mehrmals erkennen konnte, dass bei der verpflichteten Kennzahl nicht das Kürzel für Österreich angegeben war. Offenbar dürfte das KWP für seine 31 Häuser Eier aus Slowenien angeliefert haben.

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