Journalisten-Club sorgt für Blamage wegen FPÖ

Für Kopfschütteln sorgte am Mittwoch ein Pressedienst des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) bezüglich der Schlusskundgebung der Freiheitlichen am Wiener Stephansplatz. Der FPÖ wurde unterstellt, dass sie „Journalisten ausgrenzt“. Konkret wurde angeprangert, dass „Zutritt NUR mit Akkreditierung!!!“ geschrieben wurde  – und das mit drei Ausrufezeichen. Offenbar ein Riesenskandal und eine „FPÖ-Zensur-Politik“. „Für uns Journalisten ist der Stephansplatz noch immer ein öffentlicher Raum, für den eine Akkreditierung nicht notwendig ist. Wenn Sie das anders sehen, dann greifen Sie mit dieser dümmlichen Maßnahme die Pressefreiheit an und dagegen verwehren wir uns scharf“, wurde geätzt. ÖJC-Präsident Fred Turnheim forderte Parteiobmann HC Strache sogar auf, „diese Überwachungsmaßnahme von Journalistinnen und Journalisten durch die FPÖ sofort zu stoppen“.

Die Antwort der FPÖ ließ nicht lange auf sich warten:

Wer auch immer auf den Stephansplatz kommen möchte, kann das gerne tun. Das gilt auch für Journalisten. Sogar für die vom Journalisten Club.

Wer im unmittelbaren Bühnenbereich Zutritt haben möchte, um ungestört berichten zu können und bessere Bilder bekommen möchte, muss sich akkreditieren. Dies nicht, weil die FPÖ Zensur ausüben möchte, sondern weil dieser Platz aus Sicherheitsgründen begrenzt ist.

Bevor der Journalisten Club das nächste Mal dümmliche Unterstellungen Richtung FPÖ absondert, möge er doch bitte die journalistische Sorgfaltspflicht beachten und im Zweifel nachfragen.

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