Asylchaos wird uns Randale und Bürgerkrieg bescheren

Die Stimmung am Grenzübergang Nickelsdorf ist angespannt. Entspannt sich die Lage nicht bald, prophezeit ein Fremdenpolizist bürgerkriegsähnliche Zustände. Foto: Unzensuriert.at
Die Stimmung am Grenzübergang Nickelsdorf ist angespannt. Entspannt sich die Lage nicht bald, prophezeit ein Fremdenpolizist bürgerkriegsähnliche Zustände.
Foto: Unzensuriert.at
10. Oktober 2015 - 15:30

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) befürchtet gewaltsame Proteste im Grenzgebiet, falls Bayern Migranten abweisen sollte. „Wenn Flüchtlinge nach Österreich zurückgeschickt werden, die in Deutschland bleiben wollen, dann muss man letztendlich mit Ausschreitungen rechnen“, sagte sie am Donnerstagabend in Luxemburg. Zudem werde es zu einem Rückstau kommen, weil pro Tag 5.000 bis 6.000 Asylwerber in Österreich ankämen.

Noch einen Schritt weiter geht ein Fremdenpolizist aus Ostösterreich, der täglich mit dem Massenansturm an Asylwerbern zu tun hat. Gegenüber Info-DIREKT schildert er anonym, warum es demnächst zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen wird.

Das Asylsystem funktioniere nicht mehr, es sei „völlig überlastet und dem Untergang geweiht“. Die Warteliste jener, die eigentlich registriert werden müssten, stocke sich jeden Tag auf, weil es an Personal und Ressourcen fehle. Bei den Exekutivbeamten sei die Stimmung mittlerweile einem breiten „Wurschtigkeitsgefühl“ gewichen, viele würden schon Wasser, Lebensmittel und Munition auf die Seite legen. „Und wir sprechen untereinander und fürchten uns alle vor dem Tag, an dem wir gegen unser eigenes Volk aufmarschieren müssen. Und wir diskutieren oft, was wir dann täten.“

Krankheiten und Terroristen

Der Fremdenpolizist berichtet auch von schweren Krankheiten in den Lagern: „Am 17. September war die erste mit Ruhr infizierte Person bei uns. Danach gab es Fälle von Kinderlähmung, Lepra und Tuberkulose.“ Die freiwilligen Helfer würden schön langsam resignieren, während die Geflüchteten „immer ungeduldiger“ würden.

Dazu komme, dass unter den Migranten potentielle Kriminelle seien. „Wenn nur ein Prozent von einer Million Flüchtlingen potentielle Kriminelle sind, kann es schon schlimm ausgehen. Geht man gar, wie gewisse Polizeiberichte, von zwei bis drei Prozent Terroristen aus, dann gute Nacht Europa. Wir sind auf so etwas in keiner Weise vorbereitet.“ Die Konsequenz aus dem Asylchaos seien „bürgerkriegsähnliche Zustände und Ausschreitungen“, so der Beamte. „Wahrscheinlich wird es zeitgleich in Europas Großstädten losgehen. Europa soll nämlich brennen. Und ich befürchte, dass es das auch wird.“

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