Merkel fordert Solidarität mit “Flüchtlingen”, würde aber selbst keine bei sich Daheim aufnehmen.

Foto: Bild: Tobias Koch/Wikimedia(CC-BY-SA-3.0-DE)
Angela Merkel würde keine “Flüchtlinge” bei sich Zuhause aufnehmen

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus gab Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel zu, sie persönlich wolle keine "Flüchtlinge" bei sich Zuhause haben. Die Unterbringung sei schließlich Aufgabe des Staates. Dennoch habe sie Respekt vor jenen die Migranten privat bei sich aufnehmen. 

Merkel ignoriert Kritik

Kritik aus den eigenen Reihen der CDU/CSU oder sinkende Popularitätswerte prallen an der deutschen Kanzlerin weitgehend ab. Auch dem Vorwurf die Flüchtlingskatastrophe durch ein stümperhaftes Vorgehen weiter verschärft zu haben, kann Merkel nichts abgewinnen. Ihre Aufgabe sei es "Probleme zu lösen" und "Verantwortung zu übernehmen". Angesprochen auf die Flüchtlingskrise meinte Merkel man müsse den Einwanderern zunächst einmal freundlich entgegentreten. Für sie endet das freundliche entgegentreten aber anscheinend bei der Aufnahme dieser, da sie zu sich keine Flüchtlinge privat aufnehmen würde. Gleichzeitig plädierte sie für eine europäische Lösung des Massenansturms an Migranten. Ganz Europa müsse sich für die Sicherung der EU-Außengrenzen einsetzen und gleichzeitig die Flüchtlinge fair auf die Mitgliedsstaaten verteilen. Als Ungarn aber etwa genau dies tat, musste es schwere Schelten auf EU-Ebene einstecken, vor allem aus Deutschland. 

Islam keine Gefahr für Deutschland

Auch in den mehrheitlich muslimischen Einwanderern und einer voranschreitenden Islamisierung Deutschlands sieht die Kanzlerin keine Gefahr. Die Zuwanderer würden sich "fast alle" rasch an die Gesetze halten, davon sei sie überzeugt. "Deutschland, das ist und bleibt das Grundgesetz, die soziale Marktwirtschaft, Religions- und Meinungsfreiheit", so die Deutsche. 

In der Asylpolitik gibt es einen Schwenk. Nun wolle man auf konsequente Abschiebung und rasche Verfahren setzen. Auch Transitländer wie die Türkei sollen stärker in die Pflicht genommen werden. 

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