Leverkusen: Asylantenzeltstadt für 400 illegale Zuwanderer wird errichtet

Leverkusen: CDU und SPD schaffen neue Asylantenquartiere in der Stadt. Foto: A.Savin/WikimediaCC BY-SA 3.0)
Leverkusen: CDU und SPD schaffen neue Asylantenquartiere in der Stadt.
Foto: A.Savin/WikimediaCC BY-SA 3.0)
18. Oktober 2015 - 15:32

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angeordnete Flutung Deutschlands mit hunderttausenden von illegalen Zuwanderern wirkt sich auf Städte und Gemeinden im ganzen Bundesgebiet aus. Eine der „Hotspots“ für die Unterbringung von immer neuen Asylanten ist die Stadt Leverkusen in Nordrhein-Westfalen (NRW). Dort wird nach einem Mehrheitsbeschluss von SPD und CDU eine weitere Asylantenzeltstadt errichtet. 400 Asylanten sollen dort und in der daneben liegenden Zeltstadt untergebracht werden.

Auf dem ehemaligen Schulsportplatz an der Heinrich-Lübke-Straße in Steinbüchel/Leverkusen sollen die vier winterfesten Leichtbauhallen in Zeltformat hingestellt werden. Kostenpunkt dieses "asylpolitischen Zweckbaus": rund drei Millionen Euro.  Dazu kommt, dass auch auf dem Gelände des Freibads Auermühle und in dem von der Stadt angekauften Drei-Sterne-Hotel Atrium weitere Asylanten Unterkunft finden.

Pro NRW: Geheimaktion der Stadt bei Asylantenunterkünften

Die Bürgerbewegung Pro NRW und ihr Vorsitzender Markus Beisicht kritisieren diese Geheimaktion der Stadt Leverkusen bei den Asylantenunterkünften heftig:

Es ist schlicht skandalös, dass ohne jede Transparenz in einer Nacht-und-Nebel-Aktion immer neue Fakten geschaffen werden.
Wir lehnen den Bau von vier winterfesten Leichtbauhallen mit einer Kapazität von insgesamt 400 Plätzen für Asylbewerber auf dem Sportplatz Heinrich-Lübke-Straße 140 entschieden ab. Dieser Sportplatz sollte stattdessen für den Schul- und Vereinssport in Leverkusen genutzt werden. Geradezu skandalös ist der Ankauf des Atrium-Hotels durch die Stadt.

Es ist schlicht unfassbar, dass die Stadt Leverkusen Hotels für Wirtschaftsflüchtlinge bereitstellt, welche unseren Obdachlosen wie selbstverständlich versperrt sind. Sozial schwache Einheimische haben heute so gut wie keine Chance mehr, eine Sozialwohnung im Wettbewerb mit Asylbewerbern, Wirtschaftsflüchtlingen und Armutseinwanderern zu erhalten.

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