Die Putzfrauen in der Asylunterkunft Kitzingen werden durch Männer ersetzt.

Foto: Bild: Metropolico.org/ flickr (CC BY-SA 2.0)
Nach sexueller Nötigung: Keine Putzfrauen mehr in der Asylunterkunft

Dass Flüchtlinge in ihren Asylunterkünften überhaupt Putzfrauen zugeteilt bekommen, stößt bei vielen Bürgern ohnehin auf Unverständnis. Schließlich könnten sie ihre Herberge ja selbst sauber halten. Doch der Luxus für die Asylwerber bleibt auch nach einem sexuellen Übergriff, der sich in der bayerischen Asylunterkunft Kitzingen ereignet haben soll, erhalten. Wie einige voneinander unabhängige Medien, wie die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit, pressefreiheit.24 oder BR24, berichten, sollen zwei Asylwerber eine weibliche Reinigungskraft über zehn Tage hinweg sexuell genötigt haben.

In Zukunft nur noch Männer im Einsatz

Die beiden Männer im Alter von 38 und 52 Jahren sitzen bereits in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft Würzburg wurde die Frau vernommen und fachärztlich untersucht. Nachdem sich der Tatverdacht weiter erhärtet hatte, wurden die beiden dringend Tatverdächtigen am Montag in der Kitzinger Notunterkunft für Flüchtlinge vorläufig festgenommen.

Die Kitzinger Landrätin Tamara Bischof (Freie Wähler), die mit ihrer Behörde für die Notunterkunft in Kitzingen verantwortlich ist, sagte dem Bayerischen Rundfunk: "Was da passiert ist, trifft mich als Frau besonders!" Das Landratsamt Kitzingen hat inzwischen reagiert: Die beauftragte Putzfirma, die die Notunterkunft in Kitzingen reinigt, wird ab kommender Woche dort nur noch Männer einsetzen. Bis dahin werden Putzfrauen beim Reinigen der Duschen und Toiletten vom Sicherheitsdienst begleitet. Außerdem werden Duschen und Toiletten für die Dauer der Reinigung geschlossen.

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