„Österreich“ befeuert Sudelgeschichte gegen FPÖ mit Geld

Für Sudelgeschichten gegen die FPÖ nimmt die Tageszeitung „Österreich“ offenbar gerne Geld in die Hand. Foto: oe24.at auf Facebook
Für Sudelgeschichten gegen die FPÖ nimmt die Tageszeitung „Österreich“ offenbar gerne Geld in die Hand.
Foto: oe24.at auf Facebook
15. Oktober 2015 - 16:30

Oh, du armes Österreich! Weil die Falter-Journalistin Nina Horaczek am Wahlsonntag nicht in das FPÖ-Festzelt durfte, springt nun das bunte Verschenkblättchen von Wolfgang Fellner in die Bresche. So schreibt das Blatt:

Der „Falter“-Journalistin Nina Horaczek wurde am Sonntagabend der Zugang zum Festzelt der FPÖ beim Wiener Rathaus verwehrt. Eine Abordnung der rechtsextermen (sic!) deutschen NPD war dagegen im blauen Zelt herzlich willkommen.

Was war passiert? Die Falter-Journalistin Nina Horaczek war nicht für die Wahlfeier der Freiheitlichen akkreditiert, schummelte sich aber trotzdem irgendwie ins Zelt. Drinnen soll sie, wie Unzensuriert.at erfuhr, überwiegend damit beschäftigt gewesen sein, nach betrunkenen Gästen Ausschau zu halten, um die FPÖ in ein möglichst schlechtes Licht zu rücken. Kein Einzelfall, denn schon zuletzt dokumentierte die Journalistin mit Fotos die „Überreste“ nach der Schlusskundgebung der FPÖ am Stephansplatz und verglich diese mit dem Schmutz, den Asylwerber in ÖBB-Zügen hinterlassen haben.

Was folgte war ein Herumheulen Horaczeks auf Twitter, wo sich linke Journalisten üblicherweise im selbst ausgerufenen Kampf gegen die Freiheitlichen gegenseitig bemitleiden. So auch in diesem Fall. „Ich dachte, das ist ein Witz“, twitterte Horaczek und sprach von einer „Zensur für Medien, die kritisch berichten“. Solidaritätsbekundungen aus ihrer Zunft folgten im Sekundentakt.

FPÖ-Party: NPD rein, Journalistin raus

Als schließlich am Mittwoch bekannt wurde, dass Mitglieder der deutschen NPD bei der Wahlfeier der Wiener Freiheitlichen anwesend waren, – wohlgemerkt unbemerkt und ohne Einladung –, kam die linke Empörung zum Höhepunkt. Die Journaille ergoss sich: „Die FPÖ feiert mit deutschen Rechtsextremen, aber nicht mit Journalistin.“ Da half es auch nichts, dass FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl sogleich festhielt, dass bei freiheitlichen Veranstaltungen „Rechtsextreme ebenso unerwünscht wie Linksextreme“ seien.

Österreich-Medienmacher Wolfgang Fellner ist diese Sudelgeschichte gegen die FPÖ offenbar sehr viel wert. Der entsprechende Artikel wurde im sozialen Netzwerk Facebook am Mittwochabend nämlich extra mit Geld beworben, damit er möglichst vielen Nutzern angezeigt wird. Das ist ein ansonsten eher unüblicher Vorgang – selbst wichtige Nachrichten bewirbt Österreich auf Facebook nur äußerst spärlich.

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.