Dem US-Bundesstaat Illinois geht das Geld für seine Zahlungen aus.

Foto: Bild: Wellcome Image / Wikimedia (CC BY 4.0)
Dem US-Bundesstaat Illinois droht die Zahlungsunfähigkeit

Es kracht im ökonomischen Gebälk der US-Bundesstaaten. Aktuell steht der US-Bundesstaat Illinois am Pranger. Er ist defacto zahlungsunfähig und musste seine Einzahlungen in den staatlichen Pensionsfonds aussetzen, wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten berichten. Damit hängen tausende Pensionisten mit ihren Ansprüchen in der Luft. Begründung der Regierung des Bundesstaates: Das budgetierte Geld müsse für andere Haushaltsausgaben verwendet werden.

Mit diesem Zahlungsstopp sind Pensionszahlungen in der Höhe von monatlich 560 Millionen Dollar fortlaufend ungedeckt, denn die Einzahlungen hätten den Deckungsstock aufbauen sollen, der nun abschmilzt. Die Rechnungsprüferin des Staates Illinois, Leslie Geissler Munger, rechtfertigt sich für den Griff auf die Pensionsgelder damit, dass man bei diesen  Zahlungen an keinen Gerichtsbeschluss gebunden sei. Deshalb zögert man die weitere Speisung des Pensionsfonds offensichtlich hinaus.

Liquiditätsengpass dauert bereits vier Monate

In Illinois dauert der Liquiditätsengpass bereits vier Monate.  Grund dafür sind Zahlungen für Verpflichtungen aus den Vorperioden ab 2014. Gleichzeitig sind seit Anfang 2015 auch die Steuereinnahmen massiv zurückgegangen.  Vor diesem Hintergrund zahlt die staatliche Lottogesellschaft nun auch keine Gewinne mehr über einem Betrag von 600 Dollar aus. Großgewinner von Beträgen über 25.000 Dollar müssen bereits seit Juli auf ihre Auszahlungen warten. 

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