Bettler setzen Kinder, Hunde und Gebrechen ein, um zu Geld zu kommen.

Foto: Bild: indeedous / wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Traunstein: Ost-Bettler setzen Hunde für Mitleid ein

Immer neue Tricks haben osteuropäische Bettlerbanden auf Lager, wenn es darum geht, Mitleid bei ihrer „Kundschaft“ zu erheischen. Bisher stand das Mitführen von Kleinkindern oder das Vortäuschen von körperlichen Gebrechen im Zentrum der organisierten Bettler-Mafia. In der Stadt Traunstein (Bayern) setzen die Bettler jetzt auf kleine Hunde. Polizeikontrollen im Großraum von Traunstein ergaben, dass die Bettler sozusagen als „Außendienstmitarbeiter“ eines umfangreichen osteuropäischen Netzwerkes agieren.

Viele der Bettler werden direkt aus der Slowakei, Ungarn, Rumänien oder Bulgarien nach Deutschland geschleust, um dort ihrem Handwerk nachzugehen. Die Hintermänner kassieren dann jeweils einen Großteil der „Tageslosungen“ ein und finanzieren sich damit in ihrer Heimat ein feudales Leben.

Bettlerunwesen ist Einfallstor für organisierte Kriminalität

Abseits des Kernproblems des Bettlerunwesens entwickelt sich dieses auch immer mehr zu einem Einfallstor der organisierten Kriminalität. Diese Kriminalitätsform reicht von einfachen Taschendiebstählen bis hin zu Einschleichdiebstählen, Raubüberfällen und endete in massiven Kapitalverbrechen, die sogar zu Todesopfern führten. 

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