17 Ausländer erhielten trotz mangelndem Wissen über Österreich die Staatsbürgerschaft.

Bild: Bundesministerium für Inneres
Panne bei Einbürgerungstest in Wien

Eine peinliche und ärgerliche Panne passierte den Behörden in Wien beim Einbürgerungstest. Normalerweise müssen bei diesem Test an einem Computer 18 Fragen zur österreichischen Geschichte und Politik beantwortet werden. Bei diesen Fragen kam es jedoch zu einem EDV-Fehler, weshalb 98 Personen den Test schafften, obwohl sie ihn sonst nicht bestanden hätten, weil sie kein Grundwissen über den Staat Österreich besitzen.

Prüflinge dürfen Test wiederholen, bis sie ihn bestehen

17 der Anwärter wurde bereits die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Eine Aberkennung ist laut österreichischem Gesetz nicht möglich. 81 Prüflinge müssen den Test wiederholen, schreibt die Kronen Zeitung in ihrem Bericht. Interessant ist die für diese 81 Personen gültige Regelung, den Einbürgerungstest so oft machen zu dürfen, bis sie ihn bestehen. Normalerweise sind bei dem Test nur fünf Prüfungsantritte erlaubt. Die Personen wurden vom Magistrat bereits verständigt. Zusätzlich müssen weitere 3.200 Prüfungen erneut überprüft werden.

Genauer Fehler nicht bekannt

„Wir waren am Boden zerstört, als wir bemerkt haben, dass da was nicht stimmen kann", wird Michaela Bankel, stellvertretende Leiterin der MA 35, von der Krone zitiert. Die genaue Ursache ist nicht bekannt, lediglich, dass es sich um einen Fehler bei der Punktevergabe handelte. Der finanzielle Schaden, der durch diese Panne entstanden ist, wird nicht genannt.

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