Dort wo sonst Kinder trainieren, ist nun die Ruhr unter Flüchtlingen ausgebrochen.

Bild: FPÖ-Wien
Ruhr grassiert unter Flüchtlingen mitten in Wien

Bereits mehrmals drangen in den vergangenen Wochen besorgniserregende Schlagzeilen an die Öffentlichkeit, wonach eine immer größere Ansteckungsgefahr von Flüchtlingen ausgehen würde. In Europa längst erfolgreich bekämpfte und ausgestorbene Krankheiten gelangen nicht selten über Zuwanderer aus zivilisationsfernen Gebieten wieder mitten in unsere Gesellschaft. Dabei ist aber nicht etwa die Rede von einer stärkeren Grippe, sondern von Krankheiten wie Ruhr, Masern oder Typhus. Ein solcher Fall grassiert momentan auch mitten in Wien.

Flüchtlinge neben Sportler

Im Ferry-Dusika-Stadion in Wien-Leopoldstadt, wo sonst Kinder, Jugendliche und Erwachsene fleißig trainieren, ist seit einiger Zeit eine Unterkunft für Flüchtlinge eingerichtet. Gegenüber der Kronen Zeitung bestätigte auch das Gesundheitsministerium die ganz und gar nicht harmlose Krankheit. Ruhr wird direkt von Mensch zu Mensch übertragen und löst schwere Durchfallkrämpfe aus. Bedenklich ist das vor allem, da im Stadion auch weiterhin noch zahlreiche Wiener Sport betreiben.

Indes versucht Pamela Rendi-Wagner, Sektionsleiterin für öffentliche Gesundheit, mit Zahlen zu beschwichtigen: „Durch Wien sind in den vergangenen Wochen 130.000 Flüchtlinge durchgereist“, drei Infektionen seien demnach eine extrem geringe Anzahl. Ob es tatsächlich bei den besagten drei Erkrankungen geblieben ist, ist bislang noch ungeklärt. Ebenfalls immer stärkere Verbreitung findet Typhus unter den durchreisenden und oftmals dableibenden Flüchtlingen.

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