Eskalation in Spielfeld: Linker Mob ging mit Holzprügeln und Steinen auf friedliche Demonstranten los

In Spielfeld wurden Demonstranten für die Kundgebung „Reform der Flüchtlingspolitik“ von einer linken Meute, die sich mit Steinen und Holzprügeln bewaffneten, attackiert. Foto: Z.V.g.
In Spielfeld wurden Demonstranten für die Kundgebung „Reform der Flüchtlingspolitik“ von einer linken Meute, die sich mit Steinen und Holzprügeln bewaffneten, attackiert.
Foto: Z.V.g.
15. November 2015 - 21:11

Terror in Paris, Ausnahmezustand in ganz Frankreich, weltweite Warnungen vor Gewalt - und was passiert an der österreichisch-slowenischen Grenze in Spielfeld? Da spielt eine kleine Gruppe linker "Weltverbesserer" verrückt, welche mit Holzprügeln und Steinen bewaffnet auf friedliche Demonstranten losgeht. Und weshalb? Weil eine andere Gruppe von Menschen gegen die zügellose Zuwanderung, die es auch radikalen Islamisten ermöglicht nach Europa zu kommen, auf die Straße geht. Am Sonntag schreckte also eine linke Meute, anders kann man sie in diesem Zusammenhang leider nicht bezeichnen, nicht davor zurück, Menschen mit Steinen zu bewerfen. Sie nahmen damit in Kauf, politisch Andersdenkende so schwer zu verletzen, dass sie womöglich ihr Leben verlieren.

Stadträtin "enttäuscht und zutiefst beschämt"

Diese Eskalation war sogar der Grazer Stadträtin Lisa Rücker von den Grünen zu viel, die sich zu Beginn ebenfalls diesem Mob anschloss, sich danach aber "enttäuscht und zutiefst beschämt" zeigte:

Ich und einige andere Menschen waren gekommen, um ein friedliches Zeichen für Menschlichkeit und gegen Gewalt, Hass und Ausgrenzung zu setzen. Gerade nach den Anschlägen in Paris war es uns wichtig, Solidarität mit den flüchtenden Menschen zu zeigen. Jede Art von Gewalt lehnen wir entschieden ab. Wir distanzieren uns auf das Schärfste von all jenen Demonstranten, die sich nicht an die Spielregeln eines demokratischen Staates halten und heute eindeutig zu weit gegangen sind, hieß es in einer Aussendung der Stadträtin.

Polizeiabsperrungen durchbrochen

Bei den Szenen, die sich rund um Spielfeld abgespielt haben sollen, fühlten sich Teilnehmer an die brutalen Übergriffe von Demonstranten im Zuge des jährlichen Akademikerballs in der Wiener Hofburg erinnert. Zu diesem werden von linker Seite ja sogar Busse mit Krawallmachern aus dem Ausland organisiert. Es kommen Hooligans, die dann die Wiener Innenstadt zum Kriegsschauplatz machen. An der Eskalation in Spielfeld waren laut Schätzungen 500 Menschen beteiligt. Sie trafen sich zunächst am Bahnhof, doch dann verließen die Teilnehmer die geplante Route und durchbrachen nach Angaben von Zeugen Polizeiabsperrungen.

Kämpfe rund um den Bahnhof Spielfeld

Sie bewegten sich in Richtung jenes Weinguts, wo sich die politisch Andersdenkenden für die Kundgebung „Reform der Flüchtlingspolitik“ treffen wollten - an dieser Demonstration nahmen laut Polizei rund 800 Personen teil. Laut Beobachtern sollen die Linken teilweise sogar über die Weinberge versucht haben zu den friedlichen Demonstranten vorzudringen - bewaffnet mit Steinen und Holzprügeln. Dort gelang es der Polizei noch, ein Aufeinandertreffen der Gruppen zu verhindern. Rund um den Bahnhof Spielfeld trafen dann aber doch einige Demonstranten aufeinander, wo sie sich mit Holzlatten attackierten. Dabei wurden rund 80 Autos beschädigt, Verletzte gab es aber keine. Die Polizei brachte die Lage rasch unter Kontrolle.

Wieder mehr Einreisen an der Grenze

Abseits dieses traurigen Vorfalls, der gerade vor dem Hintergrund der Ereignisse in Paris zu verurteilen ist, wurden an der steirisch-slowenischen Grenze in Spielfeld und Bad Radkersburg am Sonntag wieder mehr Einreisen aus Slowenien verzeichnet: „Das ist immer eine Wellenbewegung, derzeit steigt es wieder an“, meinte Polizeisprecher, Leo Josefus, der in ORF.at so zitiert wurde.

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