Die Medien werden zu verstärkter Selbstzensur aufgerufen.

Foto: Bild: Graham C99 - Wikimedia Commons - (CC BY 2.0)
„Neue deutsche Medienmacher“ geben Zensur-Ratgeber heraus

Der Verein "Neue deutsche Medienmacher", der in Deutschland als gemeinnützig anerkannt ist und von diversen Bundesämtern und Stiftungen (wie z.B. der Soros-nahen Open Society Foundation) unterstützt wird, ist ein Netzwerk von "Medienschaffenden" in Deutschland und setzt sich "für mehr Vielfalt in den Medien und Einwanderungs-Perspektiven im öffentlichen Diskurs" ein. Dementsprechend hat er kürzlich eine Broschüre mit dem Titel "Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland" (gemeint ist natürlich Deutschland) herausgegeben, die ausführlich erklärt, was man in der aktuellen Berichterstattung sagen darf, sollte oder muss. 

"Integrationsverweigerer" als irreale Unterstellung

So ist in der über 40 Seiten fassenden Anleitung beispielsweise erwähnt, dass "Integrationsverweigerer" ein Begriff über "diffuse Vorstellungen" sei – es sei eine Unterstellung und die Abgrenzung sei auf mangelnde Möglichkeiten zurückzuführen. Ebenso erzeuge "Einheimische" ein "schiefes Bild", da die Migranten ja ebenfalls heimisch seien, "Ausländische Mitbürger" enthielte unnötiges "Othering", Deutsch-Türken sollten künftig "Turko-Deutsche" genannt werden und ein Ehrenmord wird zur "Familientragödie". Selbst das Wort "wir" könnte "ausgrenzend" sein und soll daher mit Vorsicht verwendet werden. 

"Zuzug" von "undokumentierten Migranten"

Weitere Glanzstücke, an die sich die Bevölkerung wohl in Zukunft in den Medien gewöhnen kann: Islamfeindlichkeit wird zu "antimuslimischem Rassismus", jegliche Erwähnung der Asylantenflut oder des Flüchtlingsstrom wird einfach in "Zuzug" umbenannt, "Wirtschaftsflüchtlinge" wird aufgrund einer Suggestivität wohl künftig ganz unter den Tisch fallen gelassen und der Begriff "Illegale Migranten" wird bereits jetzt von Nachrichtenagenturen vermieden – diese Migranten sind entweder "illegalisiert", "papierlos", "irregulär" oder einfach "undokumentiert". Auch die Deutsche Presseagentur (dpa) hat bereits mit ihrer Sprachreinigung begonnen: Die Worte "Asylkritiker" und "Asylgegner" sind angeblich beschönigend und werden nicht mehr benutzt. Der Ersatzvorschlag der Broschüre: "Rechtsextreme".

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