Die tödliche Ebola-Seuche sucht erneut Liberia heim.

Bild: CDC Global/WikimediaCC-BY-2.0
Liberia: Ebola-Seuche ist erneut ausgebrochen

Jetzt ist im westafrikanischen Staat Liberia, konkret in der Hauptstadt Monrovia, neuerlich die Ebola-Seuche ausgebrochen. Vorerst wurden bei drei Patienten konkrete Krankheitsbilder festgestellt, die durch Ebola hervorgerufen werden. Der erste neue Patient ist den Angaben zufolge ein 15-Jähriger aus einem Vorort im Osten der Hauptstadt Monrovia. Zwei weitere Familienmitglieder wurden daraufhin positiv getestet und ins Krankenhaus eingewiesen. Gleichzeitig wurden 153 Personen aus dem Umfeld der Erkrankten unter medizinische Beobachtung gestellt. In Liberia, wo in den vergangenen beiden Jahren rund 4.800 Personen an der Ebola-Epidemie gestorben sind, hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon zweimal „Ebola-Aus“ verkündet. Immer wieder ist es aber zu einem neuerlichen Ausbruch der tödlich verlaufenden Krankheit gekommen.

Ebola könnte über Asylanten auch nach Europa kommen

Ebola hat als Hauptverbreitungsgebiet Westafrika. Neben Liberia sind vor allem Guinea und Sierra Leone, aber auch Teile von Nigeria in den vergangenen Jahren von dieser Seuche in großem Ausmaß heimgesucht worden. Experten warnen in diesem Zusammenhang davor, dass Ebola durch Asylanten-Ströme nach Europa auch auf unserem Kontinent verbreitet werden könnte.

Bei anderen ansteckenden Erkrankungen, wie etwa Masern, TBC oder Ruhr ist es auch in Deutschland und in Österreich bereits zu Krankheitsfällen gekommen, die durch Zuwanderer ausgelöst wurden. Davor warnte zuletzt auch das deutsche Robert-Koch-Institut.

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