Mitterlehners Beamte beteiligten sich nicht an Willkommenskultur

Mitterlehners Beamte nahmen sich keinen Sonderurlaub für Asylanten. Foto: wikimedia: Ggia CC-BY-SA 3.0
Mitterlehners Beamte nahmen sich keinen Sonderurlaub für Asylanten.
Foto: wikimedia: Ggia CC-BY-SA 3.0
28. November 2015 - 22:33

Die Willkommenskultur für Refugees ist in den österreichischen Bundesministerien offensichtlich unterschiedlich ausgebildet. Während Sozialminister Rudolf Hundstorfer „Sonderurlaube“ für Ministerialbeamte ausgelobt hatte, um am Westbahnhof, Hauptbahnhof oder Nickelsdorf an der Flutung Österreichs durch Asylanten mitzumachen, herrscht im Wirtschaftsministerium am Stubenring noch eine andere Betriebskultur.

Wirtschaftsminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) beantwortete eine Anfrage von FPÖ-Abg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein nach einer entsprechenden Weisung des Ressortchefs folgendermaßen: „Es wurde keine Weisung im Sinne der Anfrage erteilt.“

Beamte wollten keinen Sonderurlaub für Refugees

Offensichtlich bestand im Wirtschaftsministerium auch kein Bedürfnis nach einem solchen Sonderurlaub für die Asylantenbetreuung, wie Mitterlehner mitteilt:

Unbeschadet der Antwort zu den Punkten 2 bis 5 der Anfrage kann mitgeteilt werden, dass es im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit Stichtag der Anfrage keinen derartigen Sonderurlaub gegeben hat.

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