„Rassismus“ im Genderseminar: Genderfreaks zerfleischen sich gegenseitig

An der Berliner Humboldt-Universität kam es zu einem Eklat zwischen Genderfreaks. Foto: MaryG90 / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
An der Berliner Humboldt-Universität kam es zu einem Eklat zwischen Genderfreaks.
Foto: MaryG90 / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
30. November 2015 - 12:30

In den vergangenen Monaten war immer wieder die Rede von einem dubiosen ProfX Lann Hornscheidt. Auch Unzensuriert.at berichtete ausführlich über die abstrusen Ideen dieser Person, und warum man niemals „Herr“ oder „Frau“ Professor in einer Ansprache sagen dürfe. Ursprünglich wurde Hornscheidt Antje getauft, den Fantasienamen gab sie sich selber, als Gendermainstreaming anfing modern zu werden. Nun gibt es an der Berliner Humboldt-Universität, wie an vielen anderen Hochschulen im deutschsprachigen – wohlgemerkt NUR im deutschsprachigen – Raum, einen Lehrstuhl für Genderstudies. Eben dort kam es, wie der Kopp online berichtet zwischen den selbsternannten Weltverbesserern zu einem Streit wegen „Rassismus“.

Genderisten zerfleischen sich gegenseitig

Als nun eines schönes Tages in der deutschen Stadt Berlin eine dunkelhäutige Studentin im Zuge ihres Besuchs eines Seminars bei ProfX Lann Hornscheidt offenbar Rassismus ortete, wandte sich diese an die Fachschaft. Vorab sei erwähnt, dass die dort zuständigen Stellen jegliche Menschengruppen untergliedern und in Schubladen stecken, um sie mit einer Fantasiesprache besser bezeichnen zu können. Mann, Frau, Trans, schwarz oder weiß seien nämlich ansich schon böse Begriffe.

So ist die Beschwerdeführende Afrikanerin etwa eine WoC (women of colour) und die bearbeitende Fachschaftsmitarbeiterin, die eine weiße Transsexuelle ist, eine GnC (gender non conforming) oder auch Trans*-Person. Genau zwischen diesen beiden Lebewesen eskalierte vor einige Monaten ein Streit, weil sich die sogenannte WoC im Transenseminar rassistisch angegriffen fühlte und die weiße GnC sich auch noch erlaubte, nachzufragen was denn passiert sei.

Genau diese Nachfragen kostete ihm oder ihr schließlich den Job, denn allein schon das Zweifeln an einer Beschwerde von farbigen Menschen komme Rassismus gleich. „Deswegen sind die Gender- und Race-Positionierungen an dieser Stelle auch irrelevant. Das Nachfragen an sich, als auch der Glaube, ein Recht auf eine Antwort zu haben, sind in diesem Zusammenhang rassistisch“, lautet die Begründung der Fachschaft für die Entlassung.

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