Das AMS bietet Kompetenzchecks für Flüchtinge in deren Muttersprache an.

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„Kompetenzcheck“ für Flüchtlinge: AMS trennt nach Geschlechtern und Muttersprache

Österreich ist Spitzenreiter in Sachen Gendermainstreaming, Religionstoleranz und diffusen Geschlechterforschungen. Während an den heimischen Universitäten nicht mehr von Mann und Frau gesprochen werden darf, überall ein Binnen-I zur besseren Einbindung der Frau gefordert wird und alle Religionen die gleiche Berechtigung haben, zeigte sich beim hiesigen Arbeitsmarktservice (AMS) ein ganz anderes Bild. Dort werden Weiterbildungen für muslimische Arbeitslose in Gruppen für Mann und Frau geteilt. Weil sonst weder Mann noch Frau überhaupt noch hinkommen würden.

Kompetenzcheck für Flüchtlinge

Nachdem genau jener Sachverhalt öffentlich wurde, rechtfertigte sich das AMS mit einem angeblichen Pilotversuch, der sogenannten „Kompetenzchecks“. Diese werden den Flüchtlingen in deren Muttersprache angeboten, wo zudem nur „versuchsweise“ nach Geschlechtern getrennt wird. Die Begründung dafür folgt prompt: Würde man diese Vorgehensweise nicht anbieten, würden die meisten Flüchtlinge gar nicht kommen, wie die Presse schildert.

Hält man sich die unglaublichen Arbeitslosenzahlen in Österreich vor Augen, verwundert die Vorgehensweise des AMS doch etwas. Dort werden Schulungen unter dem Titel „Kompetenzchecks“ an Flüchtlinge angeboten, die noch gar keinen Asylbescheid erhalten haben. Ablehnung kommt an dieser Stelle aber auch vom Innenministerium, welches die Geschlechtertrennung nicht länger sehen will. Auch FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl kritisiert die neuen AMS-Kurse: „Wenn sich ein Mann weigert einen Kurs mit Frauen zu besuchen, dann ist in diesem Moment seine Reise in das österreichische Sozialsystem unwiderruflich zu Ende“, so Kickl.

Das Projekt sollte jedoch weiterhin auch in anderen Städten des Landes durchgeführt werden. Dort allerdings mit Hilfe eines Dolmetschers und nicht nur in der Muttersprache der Zuwanderer.

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