Im kalifornischen San Bernadino ermordete ein Islamisten-Ehepaar 14 Menschen auf einer Weihnachtsfeier.

Foto: Bild: Raymond Shobe / flickr (CC BY-SA 2.0)
USA: Islamisten-Ehepaar erschießt auf Weihnachtsfeier 14 Menschen

In den USA kam es im Bundesstaat Kalifornien zu einem folgenschweren Terroranschlag durch Islamisten. Ein muslimisches Ehepaar drang während einer Weihnachtsfeier in ein Sozialzentrum in San Bernadino, einem Vorort von Los Angeles, ein und tötete dort 14 Menschen. Die Täter dürften sich vor der Tat radikalisiert haben. 

Anschlagstipps von Al-Kaida Seite

Bei den Tätern handelte es sich um den 28-jährigen Syed Rizwann Farook und seine Frau Tashfeen Malik. Farook war in dem Sozialzentrum Angestellter. Beide wurden nach der Tat von der Polizei durch einen Schusswechsel erschossen. In ihrem Haus fanden die Ermittler massenweise Schusswaffen, Munition und auch 12 Rohrbomben. Die Anleitungen zum Bombenbau sowie für die Ausführung des Anschlages sollen sie aus dem Al-Kaida Onlinemagazin Inspire bezogen haben. Dass ein noch größeres Blutbad verhindert wurde ist einem Defekt der Sprengsätze die in dem Sozialzentrum deponiert waren zu verdanken. 

Die beiden Islamisten sollen vor der Tat über Facebook regelmäßig Kontakt mit gesuchten Terroristen gehabt haben. Farook lernte seine Frau zudem über das Internet kennen und heiratete sie in Saudi-Arabien. In der Zeit vor dem Anschlag dürften sich beide radikalisiert haben, was der Polizei aber bekannt war. Nach der Arbeit fuhr er immer sofort heim um zu beten, so ein Kollege gegenüber der Presse. 

Kalifornien mit strengsten Waffengesetzen

In den USA entbrannte nach dem Anschlag standesgemäß eine neuerliche Debatte über striktere Waffengesetze. Präsident Barack Obama forderte nach den Anschlägen eine Verschärfung des Waffenbesitzes. Dabei gilt Kalifornien als einer der Bundesstaaten mit den striktesten Waffengesetzen. Zudem benutzten die Attentäter bei ihrem Anschlag Waffen der lokalen Polizei. Wie sie zu diesen gelangten ist bisher unklar. 

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