Alexander Goebel nützte seine Show auf Radio Wien für Österreicher-Beschimpfung!

Bild: Manfred Werner - Tsui - Own work/ Wikimedia CC BY-SA 3.0
Alexander Goebel rastet im Radio aus: Fritzls sind schon Österreicher?

Der alternde Musical-Darsteller Alexander Goebel darf auf Radio Wien seine Alexander-Goebel-Show abziehen, plaudert mit Hörern über dies und das – am Mittwochabend unter anderem über das Verhalten Jugendlicher speziell in Wien. Am Telefon meldete sich eine Frau, die nicht nur den zügellosen Zuzug in der Stadt kritisierte, sondern auch anmerkte, dass Wien schmutziger geworden sei, seit so viele Ausländer in der Stadt leben würden. Außerdem mokierte sie sich darüber, dass sich Jugendliche vor allem in den Öffis oftmals respektlos gegenüber Älteren verhalten würden.

Österreicher-Beschimpfung

„Ich kann das einfach nicht mehr hören!“, sagte Alexander Goebel dieser Frau. Er sei sehr zufrieden mit den Jugendlichen in dieser Stadt. Und plötzlich griff Goebel zu unglaublichen Vergleichen, brachte die Mondlandung mit dem Zuzug ausländischer Bürger in Zusammenhang und verfiel dann sogar provozierend in den Wiener Dialekt, als er die Frau fragte, ob die Familie Fritzl Österreicher seien. Goebel wollte damit wohl suggerieren, dass die Österreicher gar nicht mit dem Finger auf die Ausländer zeigen, sondern vor der eigenen Haustür kehren sollten – immerhin gebe es unter ihnen doch diesen Inzesttäter aus Amstetten.

Goebel: Familie Fritzl ging Sonntags in die Kirche

Goebel befeuerte seine Aussage noch damit, dass die Familie Fritzl sicher jeden Sonntag in die Kirche gegangen sei. Warum der Radiomoderator plötzlich die Familie Fritzl in den Dreck zog, obwohl sie ja selbst Opfer von Josef Fritzl wurde, ist eine Frage, die Goebel seinen Hörern nicht beantwortete. Hauptsache Dreck auf die Österreicher werfen, die ja allesamt so ausländerfeindlich sind – dies sollte wohl der Tenor dieser Feststellung von Alexander Goebel sein.

Show leidet mitunter an zu wenigen Anrufern

Wen wundert es, dass die Alexander-Goebel-Show mitunter daran zu leiden hat, dass nicht immer genug Anrufer zur Verfügung stehen. Vor mehreren Monaten wunderte sich der Moderator am Beginn einer Sendung, dass ihn keiner anrufen würde. Es vergingen Minuten, bis sich jemand erbarmte und im Funkhaus des ORF in der Argentinier Straße anrief. Wer weiß, ob es sich dabei nicht um einen Bekannten von Goebel handelte, der zu diesem Plauscherl am Telefon genötigt wurde, um ihm aus dieser peinlichen Situation herauszuholen.

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