Fall für das Parlament: Künstliche Jungfernhäutchen auch in Österreich

Im Islam gilt eine Frau als wertlos, wenn sie vor der Ehe Geschlechtsverkehr hatte. Foto: unzensuriert.at
Im Islam gilt eine Frau als wertlos, wenn sie vor der Ehe Geschlechtsverkehr hatte.
Foto: unzensuriert.at
17. Dezember 2015 - 20:02

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50 Euro kostet die gefälschte Jungfräulichkeit in Deutschland. Der Verkauf von künstlichen Jungfernhäutchen boomt seit der Massenzuwanderung aus muslimischen Ländern. Unzensuriert.at berichtete erst gestern ausführlich vom Geschäft mit der Religion. Weil Sex vor der Ehe so ziemlich das Schlimmste ist, was Muslime tun oder ihnen zustoßen könnte, gibt es die Möglichkeit, die dünne Membran käuflich zu erwerben. In Österreich beschäftigte diese Vorgehensweise bereits 2009 das Parlament.

Fall fürs Parlament

Bis vor wenigen Jahren war ein operativer Eingriff notwendig, um das dünne Häutchen im inneren der weiblichen Vagina zu erneuern. Nicht sehr bekannt, aber dennoch hin und wieder von heimischen Ärzten ausgeführt, um die Jungfräulichkeit wieder herzustellen. In einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ tauchen etwa die interessanten Fragen auf, ob diese Praxis auch bei uns gängig sei und ob der Eingriff gar von den Krankenkassen übernommen werde. Bereits 2009 wurden diese Fragen an den damaligen Gesundheitsminister Alois Stöger gerichtet.

Da die Anzahl der Patientinnen aber offenbar bis vor kurzem sehr gering gewesen sein dürfte, wurde keine eigene Studie dazu in Auftrag gegeben, wie es von Seiten des Gesundheitsministeriums heißt:

Eine österreichweite Evaluierung für die Hymenrekonstruktion wird nicht durchgeführt, da solche Eingriffe in der Regel nicht gesondert aufscheinen, sondern unter dem Titel „Diverse Operationen an der Vulva“ gekennzeichnet sind.

Krankenkasse als Leistungsträger?

Wissen wollten die unterzeichnenden Abgeordneten der FPÖ aber vor allem, ob die Krankenkasse dafür aufkomme. Klar und deutlich fiel damals die Beantwortung aus:

Nach den unserer Rechtsordnung zugrunde liegenden Wertvorstellungen ist der Verlust der Jungfernschaft nicht als regelwidriger Körperzustand im Sinne der Sozialversicherungsgesetze und somit nicht als Krankheit zu qualifizieren.

Künstliches Häutchen kann kostengünstig bestellt werden

Ob diese Rechtsordnung für die oft willkommen geheißenen Zuwanderer im Jahr 2015 immer noch gilt, dürfte künftig wieder eine spannende Frage werden. Falls sich Frau jedoch keiner Operation unterziehen will, sorgt derzeit der deutsche Produzent „Virginia Care“ unter dem Titel „Quality from Germany“ für Abhilfe. Dort kann man sich kostengünstig und unkompliziert ein künstliches Häutchen für die Eigenanwendung bestellen.

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