Parlament fordert auf FPÖ-Initiative Verbot von Gen-Lachs

Konsumenten sollen in Österreich auch künftig darauf vertrauen dürfen, dass ihr Lachs nicht mit Einsatz von Gentechnik gezüchtet wurde. Foto: Benreis / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Konsumenten sollen in Österreich auch künftig darauf vertrauen dürfen, dass ihr Lachs nicht mit Einsatz von Gentechnik gezüchtet wurde.
Foto: Benreis / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
22. Dezember 2015 - 12:00

Einen Erfolg in Sachen Lebensmittelsicherheit feierte FPÖ-Tierschutzsprecher Josef Riemer im Gesundheitsausschuss des Parlaments. Riemers Initiative gegen die Verbreitung des in den USA zugelassenen Gen-Lachs fand im österreichischen Parlament große Zustimmung. Er hatte einen Antrag eingebracht, um zu verhindern, dass der von US-Behörden bereits erlaubte Gen-Lachs auch in der Europäischen Union und in Österreich auf den Markt kommt.

Gesundheitsministerin in die Pflicht genommen

Diese Initiative hatte die anderen Parlamentsparteien entsprechend aufgeschreckt. Ein gemeinsamer Antrag, der sowohl von den Regierungs- als auch von allen Oppositionsparteien mitgetragen wurde, soll nun Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) in die Pflicht nehmen.

In dem einstimmigen Beschluss werden die Bundesregierung und insbesondere die für Lebensmittelsicherheit zuständige Gesundheitsministerin aufgefordert, sich im Sinne des sogenannten „Vorsorgeprinzips“ gegen die Marktzulassung des Gen-Lachs auf EU-Ebene einzusetzen.

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