Boko-Haram-Attentäterinnen zündeten tödliche Handgranaten.

Foto: Bild: MoserB / Wikimedia (PD)
Boko Haram: Selbstmordattentäterinnen sprengen sich in die Luft

In der Stadt Maidiguri im Nordosten Nigerias ist es erneut zu einem blutigen Selbstmordattentat gekommen. Nachdem Milizionäre der islamistischen Terrororganisation Boko Haram die Stadt mit Granatwerfern angegriffen hatten, drangen mehrere Dutzende schwer bewaffnete Kämpfer bis in das Zentrum ein. Unter diesen befanden sich auch weibliche Selbstmordattentäterinnen, die sich mit Handgranaten in die Luft sprengten und dabei bis zu 20 Personen tödlich verletzten.

Weitere Selbstmordattentäterinnen konnten im Zuge eines Gegenangriffs der nigerianischen Armee ausgeschaltet werden, bevor auch sie ihre Sprengstoffpakete scharf machen konnten.

Boko Haram: Angriffswelle seit Mitte Dezember

Der Anschlag in Maidiguri ist bereits die dritte massive Aktion von Boko Haram seit Mitte Dezember. Erst am Christtag kam es in einem Dorf im Bundesstaat Borno zu einer blutigen Attacke gegen die dortigen Bewohner mit 14 Todesopfern. Zuvor hatten sich Kindersoldaten in Diensten von Boko Haram bei einem Selbstmordattentat in die Luft gesprengt.

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