Vorzeigeflüchtling vom Chefredakteur geschasst: Syrer tauchte in Gewaltvideo aus Asylunterkunft auf

Dieses Video, in dem "Schutzsuchende" mit Messern und Prüglen aufeinander losgehen, kostete dem Vorzeigeflüchtling den Job. Foto: Screenshot Radio SawtBeirut / YouTube
Dieses Video, in dem "Schutzsuchende" mit Messern und Prüglen aufeinander losgehen, kostete dem Vorzeigeflüchtling den Job.
Foto: Screenshot Radio SawtBeirut / YouTube
30. Dezember 2015 - 13:44

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Das Gutmenschentum verlor wieder einen ihrer Helden, einen "Vorzeigeflüchtling" aus Syrien. Nachdem der gut ausgebildete Ibrahim Zaaboub beim Rheinneckarblog einen Job in der Redaktion bekam, wurde er ein Moslem zum Herzeigen. Er durfte seine Beiträge veröffentlichen - etwa über die "religiöse Rückständigkeit in Europa". Doch dann nahm er den Gutmenschen die buntverklärte Brille ab: Er stellte ein Video ins Netz, in dem er selbst mitwirkte und das eine Szene in einer Asylunterkunft darstellt, in der die "Schutzsuchenden" mit Messern und Prüglen aufeinander losgehen.

Chefredakteur war fassungslos

Der Chefredakteur des Blogs, Hardy Prothmann reagierte und schrieb unter dem Titel "Hausmitteilung":

Die Verbindung zu dieser Person wird mit sofortiger Wirkung beendet. Es liegt keine strafbare Handlung vor, aber die Motivation, hier in Deutschland, in dem Land, in dem Flüchtlinge Frieden suchen, in einer Flüchtlingsunterkunft einen Konflikt mit Waffen “nachzuspielen”, zu inszenieren und auch noch zu veröffentlichen, macht uns komplett fassungslos. [..]

Anm. d. Red.: Wir haben alle Texte unseres Praktikanten offline genommen. Wir geben ihm natürlich die Möglichkeit zur Aussprache. Wir werden ihn aber definitiv vorerst nicht weiter beschäftigen.

Deutsche Soldaten kämpfen, Syrer lässt es sich gut gehen

Laut Politically Incorrect hat Ibrahim Zaaboub im Mai 2015 seine Heimat wegen des Krieges verlassen. Er soll - ganz typisch - seine schwangere Frau samt kleinem Kind zurückgelassen haben. Der Syrer hofft auf einen Aufenthaltsstatus und darauf, seine Familie nachholen zu können. Dass er es sich hier gut gehen lässt, während bald deutsche Soldaten für den Frieden in seinem Land kämpfen müssen, hält er für sein gutes Recht. Auf PI wird er folgendermaßen zitiert:

Ich habe erfahren, dass es viele Menschen gibt, die fragen, ob ich und andere “Feiglinge” sind oder warum wir nicht kämpfen. Ich will nicht kämpfen – auch in Deutschland wollen die meisten Menschen nicht kämpfen. Das ist mein Recht, mich so zu entscheiden. Und ich bin alleine gekommen, weil meine Frau schwanger ist und wir nicht wussten, wie groß die Strapazen sein werden. Das ist so – deswegen gehen viele Männer voraus.

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