Bei einer Massenschlägerei in einem Linzer Asylzentrum wurden mehrere Helfer verletzt.

Foto: Bild: commons.wikimedia org, Plani (CC BY-SA 3.0)
Mit Eisenteilen aus zerstörten Betten: Flüchtlinge prügeln sich in Linzer Asyl-Quartier

In einem Transitzentrum für "Flüchtlinge" am Linzer Hauptbahnhof kam es in der Nacht vom 29. auf 30. Dezember zu einer Massenschlägerei unter den Einwanderern. Auslöser der Gewaltexzesse dürften betrunkene Marokkaner gewesen sein. In dem Lager leben derzeit rund 240 Migranten.

Asylanten gingen mit Eisenstangen aufeinander los

Gegen Mitternacht kam es zu ersten Tumulten in dem Aufnahmelager, wie die Kronen Zeitung berichtete. 13 bis 15 Einwanderer aus Marokko gingen auf andere Migranten in der Unterkunft los. Das ungebührliche Verhalten der vermutlich alkoholisierten Männer dürfte für Unmut in der Unterkunft gesorgt und die Rauferei ausgelöst haben. Die herbeigerufene Exekutive konnte den Streit jedoch nur kurz schlichten, denn bald darauf entlud sich die angespannte Atmosphäre erneut und die "Flüchtlinge" zerlegten ihre Betten und gingen mit den Eisenteilen aufeinander los. Im Zuge der Massenschlägerei wurden drei Rot-Kreuz-Mitarbeiter, ein Sanitäter und zwei Dolmetscher so schwer verletzt, dass diese im Spital ambulant behandelt werden mussten.

Vier männliche "Flüchtlinge" im Alter zwischen 19 und 24 Jahren wurden angezeigt. Doch die Nacht der Gewalt war noch nicht vorüber: In den frühen Morgenstunden wurde wieder ein betrunkener Marokkaner auffällig. Er hörte laut Musik, die Situation drohte erneut zu eskalieren. Der Afrikaner wurde daher kurzerhand aus dem Zentrum hinausgeschmissen. Wenig später wurde der Mann schwerverletzt aufgefunden und in ein Spital gebracht. Er dürfte über eine Mauer geklettert und 10 Meter abgestürzt sein.

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