Ministerpräsident Rasmussen möchte die Rahmenbedingungen schaffen, um sein Land zu schützen.

Foto: Bild: Johannes Jansson/norden.org / Wikimedia Commons / (CC BY 2.5 DK)
Dänemark verlangt Änderung der Genfer Flüchtlingskonvention

Angesichts des nicht enden wollenden Flüchtlingszustroms verlangt Dänemark nun eine Änderung der Genfer Flüchtlingskonvention, um zumindest die Anreize zu verringern. Laut einem Bericht des Internet-Portals Metropolico will der dänische Ministerpräsident Lars Lokke Rasmussen die Rechte der Asylwerber überarbeiten, da Europa den Zustrom nicht regeln könne.

Weniger Anreize für Asylanten

Dänemark hat bereits im vergangenen Jahr damit begonnen, sich als Einwanderungsland unattraktiver zu gestalten. Deshalb haben von Januar bis November – im Gegensatz zu beispielsweise Österreich oder Deutschland – nur 18.000 Flüchtlinge Asyl beantragt. Grenzkontrollen und Gepäckdurchsuchungen stellen sicher, dass niemand unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Land kommt, auch Hilfszahlungen wurden gekürzt. 

Die Reform, nach der Ministerpräsident Rasmussen verlangt, soll zwei Punkte betreffen: Zum einen ist es Flüchtlingen momentan erlaubt, in Europa Asyl zu beantragen, auch wenn sie zuvor einige Jahre in einem Land verweilten, in dem es keinen Krieg gibt (wie z.B. der Türkei). Auch das Recht auf Familiennachzug müsse neu betrachtet werden.

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