Neujahrsansprache: Merkel will legale statt illegaler Einwanderung

Merkel gibt nicht nach. Ob legal oder illegal, Hauptsache Deutschland bleibt Ziel von Einwanderung. Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu / WIkimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
Merkel gibt nicht nach. Ob legal oder illegal, Hauptsache Deutschland bleibt Ziel von Einwanderung.
Foto: Olaf Kosinsky/Skillshare.eu / WIkimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
31. Dezember 2015 - 19:53

Angela Merkel, so titeln die meisten Medien, habe in ihrer Neujahrsansprache erklärt, sie wolle die Zahl der Flüchtlinge „nachhaltig und dauerhaft spürbar verringern“. Tatsächlich hat die deutsche Kanzlerin, deren Worte für die illegalen Immigranten sogar ins Arabische übersetzt wurden, das gesagt. Was allerdings „überhört“ wurde, fiel zwei Sätze vorher. Deutschland arbeite nämlich auch daran, „aus illegaler Migration legale zu machen“. (Im Video bei ca. 4 Minuten)

Schon zuvor (bei ca. 3 Minuten) bemerkte Merkel: „Von gelungener Einwanderung aber hat ein Land noch immer profitiert – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.“ – Ein Satz, der sich zwar sicher nicht beweisen lässt, der aber die Richtung der Einladungs-Kanzlerin vorgibt: Die Tore Deutschlands stehen weiter offen, egal ob die Menschen Verfolgung behaupten oder – so Merkels Zukunftsplan – ganz offiziell als Wirtschaftsmigranten kommen.

Und wieder: „Wir schaffen das!“

Nicht fehlen durfte Merkels politischer Stehsatz zum Asylchaos. Es sei zwar eine besonders herausfordernde Zeit, aber: „Wir schaffen das!“

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