Neue Flüchtlingswelle: Nun kommen auch Westafrikaner nach Europa

Immer mehr Afrikaner wollen sich unter den anhaltenden Flüchtlingsstrom mischen. Foto: US Navy - Gemeinfrei
Immer mehr Afrikaner wollen sich unter den anhaltenden Flüchtlingsstrom mischen.
Foto: US Navy - Gemeinfrei
10. Januar 2016 - 5:36

„Wir schaffen das“ sind mittlerweile für viele deutsche Bürger die meistgehassten Worte. Bundeskanzlerin Angela Merkel jedoch signalisiert weiterhin jedem noch so entlegen, fernab von jeglichen Kriegswirren oder Krisen ansässigen Menschen, dass er in Deutschland herzlich willkommen sei. Das Bild von jungen Mädchen, welche am Bahnhof auch noch Willkommenspakete verteilen, hat sich mittlerweile auch in die Netzhaut der Westafrikaner gebrannt. Dort macht man sich nun auch auf den Weg in ein vermeintlich besseres Leben.

Falsches Bild von Europa

Ein paar neue Schuhe, kulinarische Verpflegung, ein freundlich lachendes Gesicht von jungen Studenten am Bahnhof. Dieser Anreiz könnte sogar so manch Einheimischen zum angeblichen Flüchtling mutieren lassen. Ein solches Bild von Mitteleuropa, allen voran Deutschland, haben aber auch etliche Wirtschaftsmigranten aus Afrika, welche nun auswandern wollen.

Waren schon bisher ein großer Teil der Zuwanderer Wirtschaftsmigranten und keineswegs nur Flüchtlinge aus Krisengebieten, sollte dieser Trend im neuen Jahr zusätzlich verstärkt werden. Wirtschaftsschwache Regionen in Westafrika, wie etwa Mali oder Niger, berichten über eine immer größer werdende Zahl an Auswanderern. Sie alle wollen zu „Mom Merkel“. In Afrika werden indes die Sorgen immer lauter, manches Land habe bald keine Bevölkerung mehr.

Warnungen gehen ins Leere

Warnhinweise, dass die Überfahrt illegal sei, die Schlepperei gefährlich oder ein falsches Bild von Europa vermittelt werde, wollen die wanderwütigen Afrikaner jedoch nicht hören. Einige sind bereits einmal gescheitert und wurden mit einem negativen Asylbescheid zurück in die Heimat geschickt. Für sie ist der unüberschaubare Flüchtlingsstrom ein Segen: „Grenzkontrollen und Zäune halten mich nicht auf. Ich gehe zurück, und ich weiß ja, Tausende andere sind auch unterwegs. Wir sind viele“, gibt etwa ein gescheiterter Asylwerber gegenüber Epoch Times an.

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