Fahrdienst "Uber" kassierte horrende Summen für Silvester-Taxis

Reguläre Taxis müssen sich an Tarif halten - Uber ist hier "dynamisch". Foto: Thomas R. Schwarz / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 AT)
Reguläre Taxis müssen sich an Tarif halten - Uber ist hier "dynamisch".
Foto: Thomas R. Schwarz / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 AT)

Böse Überraschungen gab es für Fahrgäste in der Silvesternacht. Jene Nachtschwärmer, die statt eines regulären Taxis den Fahrdienst "Uber" in Anspruch nahmen, mussten teilweise tief in die Tasche greifen. Von Fahrpreisen von 166 Euro für eine Fahrt in der Bundeshauptstadt Wien ist in den sozialen Medien die Rede. Uber verteidigt seine Tarifpolitk mit der Dynamik des Marktes - Angebot und Nachfrage. Mit dieser Preisgestaltung sollen Fahrgäste dazu animiert werden, nicht zu Spitzenzeiten zu fahren, sondern dann, wenn genügend Uber-Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Preispolitik: Uber hält sich nicht an offizielle Tarife

Uber nutzt hier eine derzeit noch bestehende Gesetzeslücke aus und hält sich im Gegensatz zum offiziellen Taxigewerbe nicht an eine gesetzlich festgelegte Tarifpflicht. Bisher hatte Uber gerade mit diesem Wettbewerbsvorteil argumentiert und die regulären Taxis unterboten.  Nun schlägt das System ins Gegenteil um und Uber treibt die Preise nach oben.

FPÖ-Konsumentensprecher Peter Wurm hat die Uber-Problematik bereits Anfang letzten Jahres an Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) und den für das Gewerberecht zuständigen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) herangetragen. Die beiden Ressortchefs zeigten jedoch wenig Engagement, eine faktische Wettbewerbsverzerrung , die zu Lasten seriöser Taxler geht, zu korrigieren. 

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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kommt aus Amerika und ist ein Vorbote des TTIP!

Exodus

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... leider sind es bestimmte "Naturelle", die bei diesem Dienstleister anheuern - schon genau mit dieser Absicht.

".... ales Bruda faren bei diese Taxifirmu ...."

Es sind die gleichen Naturelle, die auch bei den alt eingesessenen Taxi-Unternehmen immer wieder für ihre fraudulöse Art bekannt sind. Jene, die auch schnell mal nach Nickelsdorf, oder Spielfeld fahren, und dort die "große Kohle" erwarten.

Die "Wiener Taxi´s" sind bereits so verkommen, dass es schon ähnlich ist, wie in Ankara.

Japanische Reise-Anbieter warnen bereits ganz offiziell vor Taxifahrten in Wien.

Wenn Sie ein Taxi in Wien bestellen, BESTEHEN Sie drauf, dass es EINHEIMISCHE Fahrer sind - echte Einheimische, auch keine mit diesem "eigenartigen Hintergrund".

Wenn ich auf solche treffe, steige ich IMMER aus, bzhhw. steige erst gar nicht ein.
Nur das hat mich bisher vor Beschiss bewahrt.

Ein Mal schickten sie mir einen Türken, der dann meinte, dass er Anfahrtskosten habe. "... dann du muss zahlen" - sagte ich ihm

.
... weil Strawanzer mehr wissen

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Gut betuchte Touristen lassen viel Geld da, also auch Geld für den Finanzminister.
Die sollte man eigentlich hegen und pflegen..... Den ersten Eindruck von Wien erhalten Reisende nun einmal bei der Ankunft und dann im Taxi. Nicht besonders lustig, wenn sie zu einem aus dem Morgenland oder einem Neger in die ungepflegte Kiste steigen. Oder überhaupt das Pech haben, an eines der vielen schwarz kutschierenden Taxis zu geraten um dann eine Odyssee durchzumachen.

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wir sind schon so weit das man in der wiener taxizentrale keine österreichischen fahrer mehr ordern kann, es wird allerhöchstens akzeptiert wenn man einen "gut deutsch sprechenden " fahrer bestellt. ES REICHT MIR, und wenn ich zu fuss gehen muß, DIE bekommen von mir keinen groschen mehr.

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Die Irrfahrten des Amateur-Taxlers Werner Faymann kosten uns jetzt schon viele, viele Milliarden - und ein Ende der Zahlungen ist nicht abzusehen.
 
Die Fahrgäste Faymanns zeigen aber eine äußerst hohe Leidensbereitschaft - wird also erst noch ein schrecklicher Unfall mit Todesfolge passieren müssen, bis die österreichischen Fahrgäste aufwachen und erkennen, dass sie sich auf einer Höllenfahrt befinden, die auch noch die Existenz unserer Nachkommen gefährden wird?

Freiheit für Österreich!

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.... einen Rammbock vor die Nase schieben

.
... weil Strawanzer mehr wissen

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