SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid will trotz Arbeitslosenrekords in der Zweiten Republik weiterhin zehntausende „Flüchtlinge“ aufnehmen.

Foto: Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Arbeitslosenrekord, aber die SPÖ holt weiterhin Zuwanderer ins Land

Die Geisteshaltung der SPÖ-Funktionäre kann kaum noch jemand nachvollziehen. Wahrscheinlich nicht einmal der Vorsitzende, Werner Faymann, der sich wieder einmal der Verantwortung entzog und seinen Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid ins ZIB-2-Studio schickte. Dort wollte der Parteisoldat partout nicht über eine Obergrenze für Flüchtlinge sprechen. Auch ihm scheinen die Arbeitslosen in Österreich offenbar egal, denn die massive Zuwanderung könnte die Rekordarbeitslosigkeit noch weiter verschärfen.

"Flüchtlinge" werden Kunden des AMS

"Flüchtlinge, die Asylstatus bekommen, werden erstmal Kunden des AMS," sagte der Chef des Arbeitsmarktservice, Johannes Kopf, in der ZIB 20. Das klingt ziemlich beängstigend, weiß man um die derzeitige prekäre Situation. Österreich hatte 2015 die höchste Arbeitslosenquote der Zweiten Republik. Mit durchschnittlich 9,1 Prozent wurde der bisherige Rekordwert von 8,8 Prozent aus dem Jahr 1953 überschritten. Und das unter einem Regierungschef, der sich gerne als Vertreter der Arbeitnehmer präsentiert. Die Wahrheit sieht freilich anders aus – und die trug der Bundesgeschäftsführer Schmid im ORF zur Schau: "Ich sehe im Moment wichtigere Themen als die Fixierung von Obergrenzen", sagte er am Montag in der ZIB 2.

Lohndumping geht weiter

Fernsehzuschauer fragten sich da wohl mit Recht, in welcher Welt dieser Herr Schmid von der SPÖ eigentlich lebt. Faymann und Co. weigern sich nach wie vor beharrlich, über Aufnahmelimits für Flüchtlinge zu reden, und lassen die Österreicher mit den Problemen, die diese Massenzuwanderung mit sich bringt, völlig alleine. Bis in die Löwelstraße, zur SPÖ-Zentrale, dürfte sich noch nicht durchgesprochen haben, dass mit der Aufnahme von weiteren zehntausenden "Flüchtlingen" nicht nur die Arbeitslosenzahl weiter nach oben ausufert, sondern dass damit auch das Lohndumping munter weiter geht.

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