Gesundheitsministerium: Dengue-Fieber soll meldepflichtig werden

Spät aber doch erkennt das Gesundheitsministerium die Gefahr der Tiger-Mücke.  Foto: James Gathany-CDC / Wikimedia (PD)
Spät aber doch erkennt das Gesundheitsministerium die Gefahr der Tiger-Mücke.
Foto: James Gathany-CDC / Wikimedia (PD)
7. Januar 2016 - 15:24

Klimaveränderung und der internationale Handels- und Reiseverkehr bringen neue Gefahren für die Österreicher mit sich. So ist die Gefahr einer Ansteckungsgefahr mit dem Dengue-Fieber in den letzten Jahren gestiegen.  Bisher hat die Gesundheitspolitik aber nicht darauf reagiert. Dies soll sich nun ändern, wie eine Anfragebeantwortung  von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) an den FPÖ-Abgeordneten Josef Riemer belegt. Das Gesundheitsministerium will das Dengue-Fieber und dessen Übertragung durch die sogenannte Tiger-Mücke (Aedes albopictus) zukünftig nach dem Epidemiegesetz erfassen:

Dengue-Fieber ist derzeit in Österreich nach dem Epidemiegesetz nicht meldepflichtig, daher liegen Daten über Erkrankungen und Infektionen (insbesondere auch im Hinblick auf die Frage, ob es sich um importierte oder autochthone Fälle handelt) derzeit nicht vor. Im Hinblick auf sich ändernde klimatische Verhältnisse ist allerdings geplant, Erkrankungen und Todesfälle an Dengue-Fieber meldepflichtig zu machen, um insbesondere Informationen darüber zu gewinnen, ob autochthone Fälle in Österreich auftreten, weil eine Wirtspezies (Aedes albopictus) vereinzelt auch schon in Österreich nachgewiesen wurde. […]

Die Übertragung erfolgt nicht direkt von Mensch zu Mensch, sondern über den Stich infizierter weiblicher Stechmücken, vor allem der Arten Aedes aegypti und Aedes albopictus.

Gesundheitsministerium geht mit Informationspflicht sparsam um

Wenn man in Sachen Dengue-Fieber nun offensichtlich aktiv wird, dann kann dies trotzdem nicht über die kaum wahrgenommene Informationspflicht nach dem Epidemiegesetz bzw. dem Tuberkulosegesetz hinwegtäuschen. So wird eine Information der Öffentlichkeit bei einem Auftreten von Seuchen von der Gesundheitsministerin mit Deckung von Rot und Schwarz einfach bisher abgelehnt, obwohl etwa die FPÖ in diesem Zusammenhang bereits zahlreiche Initiativen gesetzt hat.

wandere aus, solange es noch geht

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Kommentare

13
50

Die Übertragung erfolgt nicht direkt von Mensch zu Mensch, sondern über den Stich infizierter moslemi, vor allem der Arten Aedes aegypti, Aedes syrie und Aedes afrikanicus.

14
53

solltest du aedes Afghanicus nicht so stiefväterlich behandeln.
Europäischen Gruß allesfließt

panta rei

14
53

OK überzeugt.
Aber einen hab ich noch.
Ein Bunter kommt zum Arzt:
“Jedes Mal, wenn ich Sex habe, tun meine Augen weh.”
Arzt:
Sie sind wohl allergisch gegen Pfefferspray.

12
52
13
62

Kümmern wir uns nun um jeden unnötigen Schazz?
Wer Fieber hat, der soll sich eine kalte Kompresse umhängen.
Hat schon dazumals bei Omi gewirkt.

12
54

profitiert entscheidend davon, dass "unzensuriert" unzensuriert ist.

panta rei