Kolumnist in der New York Times fordert: "Merkel muss gehen!"

Merkel solle gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen müsse, fordert ein Kolumnist in der New York Times. Foto: Initiative D21 / flickr (CC BY-SA 2.0)
Merkel solle gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen müsse, fordert ein Kolumnist in der New York Times.
Foto: Initiative D21 / flickr (CC BY-SA 2.0)
11. Januar 2016 - 11:44

So schnell ändern sich die Zeiten: Im Dezember kürte das Time Magazin die deutsche Kanzlerin zur "Person des Jahres". Wenige Wochen später fordert die einflussreichste amerikanische Tageszeitung, die New York Times, plötzlich den Rücktritt der Kanzlerin. Autor Ross Douthat kritisiert die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung nach Europa und meint in seinem Kommentar: "Merkel muss gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen muss."

Europa vor dem Zerfall gerettet

Ross Douthat ist ein konservativer Blogger, der als Kolumnist regelmäßig für die New York Times arbeitet. Bislang hat die linksliberale Zeitung mit einer Auflage von 1,3 Millionen eine Merkel-freundliche Haltung eingenommen. Und das Time Magazin hat die Kanzlerin - als man sie zur "Person des Jahres" kürte - nicht nur für ihre Politik der unkontrollierten Zuwanderung gelobt. Merkel, so das Magazin damals, habe Europa in den vergangenen Jahren mehrfach vor dem Zerfall gerettet. Sie wurde als Retterin Griechenlands gefeiert, aber auch als Macherin, "die auf den Diebeszug Wladimir Putins in der Ukraine" mit Sanktionen reagierte.

Deutschland am Abgrund

Der Kolumnist Ross Douthat sieht das nun ganz anders. Unter der Überschrift "Germany on the Brink" (Deutschland am Abgrund) kommt er zum Schluss:

Wenn Sie glauben, dass eine alternde, säkularisierte und weitgehend homogene Gesellschaft friedlich eine Einwanderungswelle dieser Größe mit so unterschiedlichem kulturellen Hintergrund absorbieren kann, dann haben Sie eine großartige Zukunft als deutscher Regierungspressesprecher. Sie sind aber auch ein Idiot.

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