Chimäre vom „edlen Flüchtling“ wird mit allen Mitteln aufrecht erhalten

Nach einer kurzen Schockstarre und geheuchelter Betroffenheit,  insbesondere jener Politiker, die eigentlich für die unglaublichen Ereignisse der Silvesternacht verantwortlich zeichnen, wie etwa die lange sprachlose Kanzlerin Angela „Wir schaffen das“ Merkel, schlägt nun die Stunde der Relativierer. Der organisierte Gewaltausbruch der Zuwanderer muss kleingeredet werden, sonst gerät das Projekt Islamisierung Deutschlands noch in Gefahr.

Stimmungsmache mit erfundenen Zahlen vom Oktoberfest

Nachdem das Schweigekartell zusammengebrochen, ein Vertuschen und Verschweigen nicht mehr möglich war, kommt nun eine neue Strategie zur Anwendung, jene des Relativierens und Kleinredens.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet, dienen als Transportmedien, um die Kölner Ereignisse zu relativieren oder Migrantengewalt überhaupt in Abrede zu stellen, die öffentlich rechtlichen Sender ZDF und ARD. Im ZDF bot man der Berliner Feministin Anne Wizorek im Morgenmagazin eine Plattform, ihre Thesen und Falschinformationen einem breiten Publikum zu präsentieren. So stellte sie dort unwidersprochen sexualisierte Gewalt als gesamtgesellschaftliches Phänomen dar und um ihre Behauptung zu untermauern, gab sie an, dass es jedes Jahr auf dem Münchner Oktoberfest zehn angezeigte Vergewaltigungen gäbe und die Dunkelziffer bei zweihundert liege.

Gleiches wie ihre Schwester im Geiste Anne Wizorek behauptet auch die Social-Media-Redakteurin der ARD, Anna-Mareike Krause. Sexismus und Gewalt würden nicht importiert, sie seien längst da. Und auch bei ihr müssen Horrorzahlen vom Oktoberfest herhalten, denn auch sie verbreitet jene ominöse Dunkelziffer von jährlich bis zu zweihundert Sexualstraftaten auf der Wiesn.

Dem widerspricht Gottfried Schicht von der Pressestelle des Münchner Polizeipräsidiums allerdings heftig. 2008 kam es im Rahmen des Oktoberfestes demzufolge zu vier Vergewaltigungen, 2009 zu sechs, vorletztes Jahr zu zwei und letztens nur zu einer versuchten Tat. Die Zahlen zehn und zweihundert seien definitiv falsch und könne er wirklich ausschließen, stellte der Beamte gegenüber der FAZ fest.

Neue Wortkreation: „Zeitweiser Zivilisationsbruch“

Dem deutschen Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) blieb es vorbehalten, die Silvesterexzesse verharmlosend als „zeitweiligen Zivilisationsbruch“ zu umschreiben, was so viel zu bedeuten hat wie: Leute, regt euch nicht auf. War doch nur ein einmaliger Ausrutscher. Das kann doch wohl mal vorkommen. Die bösen Buben werden bestraft und dann Schwamm drüber!

Dass die Realität eine andere ist, dass nämlich sexuelle Übergriffe, Raub und Gewalt in und um Asylwerberunterkünften herum an der Tagesordnung sind, will der Minister damit gleich wieder unter den Tisch fallen lassen.

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