ARC Aufsichtsratsvorsitzender Wieltsch im Wortlaut bei der Auftragserteilung zur Entlassung von Graf

Auszüge aus einem Tonbandmitschnitt der Präsidiumssitzung 4/2006 vom 4.10.2006 der ARC:


AR-Vorsitzender Rainer Wieltsch:
Damit sind wir beim Thema Graf als Abgeordneter.

Einerseits halte ich es aus dem Anlass heraus und der politischen Optik und drittens aus der Tatsache, wo auch immer die FPÖ landen wird, ob nun in der Regierung oder in der Opposition, der freiheitliche Wissenschaftssprecher wird Positionen beziehen, die wahrscheinlich, jetzt sag ich einmal aller Wahrscheinlichkeit nach, mit diversen Strategien der Regierung – ob`s jetzt eine Große Koalition ist oder was auch immer – im Widerspruch stehen wird und das halte ich schlichtweg für nicht machbar.

(…) Deswegen hätte ich vorgeschlagen, oder hätte ich die Geschäftsführung dazu, ich weiß nicht wie ich s formulieren soll, dazu ermuntert oder aufgefordert oder hingewiesen, dass die geltenden Genehmigungsregeln die bei Ihnen ja sind, Sie müssen ja Nebenbeschäftigung schriftlich genehmigen, dazu diese nicht zu genehmigen.

(…) Die Geschäftsführung sollte sich an Ihren Prokuristen wenden und sagen, wir lesen in der Zeitung du bist gewählt, du hast gesagt du möchtest beide Positionen machen, wir teilen dir aber mit, dass wir das nicht genehmigen, bitte teile du uns welche Konsequenzen wir ziehen müssen.

(…) bitteschön, dann tun wir das rück abwickeln,

(…) oder er sagt ich mag bei ARC bleiben, dann darf er sein Mandat nicht antreten. Das wäre also meine Bitte.

(…) Ich darf nur noch einmal sagen und das nur im kleinen Kreis und bitte ohne Protokoll. Ich möchte, also eine gegenteilige Entscheidung (…)

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