Standard.at als Gesinnungs-Scharfrichter: Unerwünschte Postings werden einfach gesperrt

Dass linke Medien wie ORF, Falter oder Standard ihren Lesern gegenüber eine zweifache Art der Gesinnungs-Zensur ausüben, ist kein großes Geheimnis. Einerseits durch die einseitige Berichterstattung, andererseits durch die Streichung unerwünschter Leserreaktionen. Wie extrem eine solche Zensur in der Praxis vollzogen wird, erlebte ein aktiver Medienkonsument, der seine Meinung zu den problematischen Vorfällen in Köln auf Standard.at postete. Alleine dass er diese unzweifelhaft bestehende Problematik als solche bezeichnete, verstieß er bei den Standard-Scharfrichtern schon gegen die dortigen „Community-Richtlinien“.

Begriffe wie "Augenmaß" und "Sorge" sind "diskriminierend"

Im exakten Wortlaut schrieb der Leser:

Dass es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen  kommen wird, … …war bis zu einem gewissen Grad vorherzusehen. Sogar Geheimdienste erkannten schon vor Monaten die Gefahr. Jetzt rächt sich eben, dass man besorgte Leute im Land, oder die Partei der Freiheitsliebenden, automatisch als ausländerfeindlich bzw. rechtsradikal hinstellte, wenn sie die unkontrollierte Einwanderung  mit großer Sorge betrachteten. Egal wo jemand im politischen Spektrum steht, jeder sollte jetzt daran interessiert sein, dass wir nicht alles, incl. Schengenraum, kaputtmachen lassen, bloß weil man hier Leute massenhaft einlässt, welche nichts mit unseren Wertvorstellungen am Hut haben. Augenmaß ist jetzt gefragt!

In einer wegen der Nicht-Veröffentlichung urgierten Stellungnahme von Standard.at heißt es daraufhin:

Postings wie ihre werden bei uns nicht veröffentlicht, da sie zu keiner sachlichen Diskussion führen und nicht unseren Community-Richtlinien entsprechen.

Im Detail wird auf folgenden Punkt dieser Richtlinien verwiesen:

Diskriminierende und diffamierende Beiträge werden nicht toleriert. Insbesondere verboten sind rassistische, sexistische, antisemitische, eine Religion oder sexuelle Identität herabwürdigende sowie sonstige (kulturelle, nationale etc.) Gruppen pauschal verurteilende Postings. Ebenfalls nicht akzeptiert werden die Verbreitung von Inhalten, die gegen Teile der Bevölkerung hetzen oder zur Gewalt aufrufen, sowie menschenverachtende oder gegen die guten Sitten verstoßende Beiträge. Das umfasst auch Inhalte, die über von den UserInnen gesetzte Links zu erreichen sind.

In der Krone beliebt, im Standard einfach gesperrt

Kein logisch und realistisch denkender Mensch wird an den Äußerungen fremdenfeindliches, rassistisches oder gar rechtsextremes Gedankengut feststellen. Die Standard-Inquisitoren stoßen sich also bereits an Begriffen wie „große Sorge“, „Augenmaß“ oder „kaputtmachen“. Besorgte Bürger werden zu diskriminierenden und diffamierenden personae non gratae abqualifiziert, ihre Meinung unterdrückt. Dafür wird schön brav gegendert.

Am besten Weg zur linken Einheitsmeinung

Der Leser hat seinen Kommentar übrigens auch auf krone.at und unzensuriert.at gepostet. In beiden Foren bekam er regen Zuspruch, in der Krone etwa 235mal Ja (und nur sechsmal Nein) zu seinen Gedanken. So unterschiedlich kann also die Wahrnehmung sein. Oder vielmehr: So konsequent erfolgt in linken Kreisen die Ausblendung kritischer Betrachtungen zum Tagesgeschehen.

Gut vorstellbar, was passieren könnte, würde Rot-Grün in der Bundesregierung sitzen, so wie in Wien. Ein grün-linkes Presse- und Informationsministerium mit ebensolcher Besetzung wäre ideal für versorgungsgierige Apparatschiks. Und wir Österreicher würden endlich wieder mit einer Stimme sprechen…

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