Praterstern wird zur Horrorzone: Immer mehr gewalttätige Übergriffe

Ganz und gar nicht friedlich geht es am Praterstern zu, dort nehmen Gewaltexzesse immer stärker zu. Foto: Joadl / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Ganz und gar nicht friedlich geht es am Praterstern zu, dort nehmen Gewaltexzesse immer stärker zu.
Foto: Joadl / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
14. Januar 2016 - 7:30

„Algerisches Gewalttäter-Quartett offenbar für weiteren Überfall, diesmal auf einen ehemaligen Profi-Radsportler, verantwortlich“, „Einheimische Familie von Nordafrikaner-Bande verletzt und ausgeraubt“, „Nach Praterüberfall fahndet Polizei mit Hochdruck“. So lauten die Schlagzeilen der letzten Tage, alle in Bezug auf den Bereich rund um den Praterstern. Dort kommt es immer wieder zu blutigen Zwischenfällen und Anzeigen. Hauptakteure: Ausländerbanden!

Seit Jahren schon ist der Praterstern berühmt und berüchtigt als Treffpunkt für Süchtige und Umschlagplatz für Alkohol und Drogen. Doch nicht nur die Obdachlosenszene gibt sich dort ein Stelldichein, in letzter Zeit sind auch vermehrt Ausländerbanden anzutreffen, die einen ganz neuen Kriminalitätsaspekt in die Gegend bringen.

No-Go-Area Praterstern

Bereits seit langer Zeit fordert die FPÖ Leopoldstadt ein Alkoholverbot rund um den neuralgischen Platz, dies würde die Situation zumindest etwas entschärfen. Ein solches Verbot nach dem Vorbild Innsbruck kann sich allerdings Bezirksvorsteher Karlheinz Hora von der SPÖ nicht vorstellen. Dieser möchte lediglich die Uhrzeiten einschränken. Immer wieder kommt es am Praterstern allerdings zu blutigen Auseinandersetzungen.

Erst unlängst wurde eine ganze Familie von einer algerischen Bande niedergeschlagen und ausgeraubt. „Die Tochter (23) wurde von hinten niedergeschlagen, ihr die Handtasche geraubt. Dem Vater (56), der durch wuchtige Schläge ebenfalls zu Boden gegangen war, traten die Täter vor ihrer Flucht noch mit voller Wucht gegen den Kopf“, heißt es in einer Presseaussendung der Freiheitlichen. „Der Praterstern ist nur noch die Hölle. Ich habe 1:1 dieselbe Geschichte erlebt wie diese Familie. Auch ich wurde schwer verletzt“, zitiert kurz darauf auch die Tageszeitung Österreich den Ex-Radrenn-Staatsmeister Richard Schmied (46).

„Dieser Angriff auf eine ganze Familie ist selbst für den ohnedies schon so berüchtigten Praterstern eine neue Dimension der Kriminalität. Durch die Untätigkeit von Sozialisten und Grünen in der Stadt und im Bezirk verkommen der Praterstern und seine Umgebung systematisch zur No-go-Area!“, so beklagt der Leopoldstädter FPÖ-Obmann Wolfgang Seidl.

wandere aus, solange es noch geht

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