Wiener SPÖ-Gemeinderat entgleist in Debatte um neues Massenlager für Asylanten

Groß ist der Aufruhr der Wiener Bevölkerung angesichts immer neuer Asylanten-Massenunterkünfte. Einer dieser „Hotspots“ ist der Bezirk Liesing, wo das nach Traiskirchen größte „Flüchtlingslager“ mit bis zu 1.400 Bewohnern eingerichtet werden soll. Bereits kurz nach Bekanntwerden dieser Pläne regte sich in der Bezirksbevölkerung enormer Widerstand. In kürzester Zeit wurden von einer Bürgerinitiative 500 Protestunterschriften gesammelt. Viele besorgte Bürger wollten wissen, wo man denn unterschreiben könne. Mittlerweile hat sich die Zahl jener, die mit ihrer Unterschrift bekundet haben, mit den Plänen der rot-grünen Stadtregierung nicht einverstanden zu sein, auf über 1000 verdoppelt.

Gemeinderat Deutsch wird ausfallend

Dafür, dass es jetzt nicht so läuft wie geplant, macht der SPÖ-Gemeinderat Christian Deutsch die FPÖ verantwortlich. Und in seiner blinden Wut zieht er in einer Presseaussendung gleich in übelster Manier über den freiheitlichen Bezirksparteiobmann Wolfgang Jung her: 

Der FPÖ und ihrem Liesinger Bezirksobmann, Jung, geht es wie immer ausschließlich um Hetzerei und das Schüren von Angst und Schrecken. Es wird kein einziger konstruktiver Vorschlag für Menschen in Not gemacht. […] Die Konsequenz der Jung’schen gefährlichen Drohungen ist, dass Flüchtlinge obdachlos sind und im Winter erfrieren. Gleichzeitig schafft er mit seiner verrohten Sprache ein gefährliches menschenverachtendes Klima, bereitet den Boden für Hass auf und gefährdet das gute Zusammenleben in Liesing.

„Ist es nur Dummheit oder schon Bösartigkeit?“

Diese Frage stellt sich der angepöbelte FPÖ-Mandatar. Es sei ihm unbegreiflich, wo Deutsch aus meinen Pressediensten gefährliche Drohungen herausliest, außer er fühlt sich durch die Wahrnehmung demokratischer Rechte wie Sondersitzungen, Bürgerversammlungen oder Petitionen gefährdet“, so Jung.

Roter Etikettenschwindel

Angesichts der Empörungswelle, die der Stadtregierung entgegen schwappt, ist die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely scheinbar zurückgerudert. Jetzt sollen in der Unterkunft „nur“ noch 750 Asylanten untergebracht werden. Scheinbar deshalb, da man dafür 250 weitere Personen in anderen Quartieren im Bezirk unterbringen will, womit wir wieder bei, vorerst, 1000 angelangt wären. Und: Wer soll oder darf in einigen Monaten oder einem Jahr nachzählen, wie viele Personen sich dann wirklich im Massenquartier aufhalten?

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