HC Strache appelliert an die Bürger, das Demonstrationsrecht gegen die Regierung zu nützen.

Bild: FPÖ
FPÖ-Plan: Bürger sollen „Staatsfeind“ Faymann noch 2016 zum Rücktritt zwingen

Die FPÖ will nicht bis 2018 warten, um in die Regierung zu kommen. Angesichts des herrschenden „Staatsnotstandes“ hofft Parteiobmann HC Strache auf Unterstützung durch das Volk, wie er im Interview mit der Tageszeitung Österreich erklärte:

Ich bin mir sicher, dass der Druck der Bevölkerung so groß wird, dass diese Regierung zurücktreten muss und wird. Die Bevölkerung wird auf die Straße gehen, es wird Demos geben. Es wird Neuwahlen geben und eine neue Regierung, die sicherstellt, dass sie die Sorgen der Menschen ernst nimmt.

Merkel und Faymann „müssen weg“!

Bereits beim Neujahrstreffen am Samstag in Wels hatte Strache eine baldige Ablöse der Regierung – nicht nur in Österreich – verlangt:

Merkel und Faymann, beide müssen so rasch wie möglich weg. Und wir alle müssen dazu unseren Beitrag leisten. Wir dürfen nicht warten bis 2018, bis zur nächsten Wahl. Jeder Bürger in Österreich muss seine Verantwortung leben, nämlich auch, das Recht auf Demonstrationsfreiheit zu nützen, und am besten jede Woche in Wien mit Massendemonstrationen diese Regierung Faymann zum Rücktritt auffordern, um demokratische Neuwahlen zu erzwingen.

Strache zollte beim Neujahrstreffen auch Bürgerbewegungen wie PEGIDA größten Respekt. Ihr Gründer und Vorsitzender Lutz Bachmann war unter den rund 7.000 Gästen.

Auch Lutz Bachmann, Organisator/Veranstalter der äußerst erfolgreichen überparteilichen Bürgerprotestbewegung PEGIDA,…

Posted by HC Strache on Samstag, 16. Januar 2016

Faymann ist „Staatsfeind, Bürgerfeind und Österreichfeind“

Sowohl in Wels als auch im Österreich-Interview bezeichnete der FPÖ Obmann Kanzler Faymann als „Staatsfeind“, darüber hinaus auch als „Bürgerfeind“ und als „Österreichfeind“. Die Begründung:

Für Österreich muss man heuer über 300.000 Einwanderer erwarten, die alle hier bleiben wollen. Wer das seinem Land antut, der ist ein Staatsfeind.

Die Regierung gebe seit Monaten Heer und Exekutive rechtswidrig den Befehl, ein Begrüßungs-Komitee zu sein, statt Sicherheitsaufgaben zu erfüllen.

Klarer Blick auf die Realität

Der Kampf um baldige Neuwahlen sei für die FPÖ kein Selbstzweck, so Strache, „sondern weil Österreich uns braucht. Weil wir die einzigen im Land sind, die noch einen klaren Blick haben auf die Realität, während die anderen Parteien nur mehr zwischen Zuwanderungskitsch und Lethargie hin- und herpendeln und Österreich vor die Hunde gehen lassen.“

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