Gräber vor dem Haus: Linksextremisten drohten mit Ermordung von AfD-Funktionär

Linksextremisten bauten beim Haus eines AfD-Funktionärs zwei Gräber auf und verschlossen die Tür mit kräftigen Bügelschlössern. (Symbolfoto) Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)
Linksextremisten bauten beim Haus eines AfD-Funktionärs zwei Gräber auf und verschlossen die Tür mit kräftigen Bügelschlössern. (Symbolfoto)
Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)
19. Januar 2016 - 12:25

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist trotz - oder gerade wegen - der Hetze der politischen Konkurrenz und der Mainstream-Medien in Umfragen zur drittstärksten Partei geworden. Das passt vor allem jenen nicht, die ganz am Rande der Linken stehen. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die Linksextremen zur Tat schreiten und mit einer hasserfüllten Aktion gegen AfD-Mtglieder vorgehen würden: In Göttingen drohten sie mit der Ermordung des Vorsitzenden der Jungen Alternativen im Bezirk Braunschweig, Lars Steinke.

Linke verschlossen Tor mit Bügelschlössern

Wie die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit berichtet, blockierten rund 20 Anhänger der linken Szene das Wohnhaus von Steinke und bauten zwei symbolische Gräber mit dem Spruch "Ein Grablicht für Lars Steike" auf. Steinke solle damit an seinem „schändlichen Treiben“ gehindert werden, sagte ein Sprecher der Linksextremisten der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen. Nach eigenen Angaben wollten die vermummten Täter verhindern, dass Steinke an einer Mahnwache gegen die derzeitige Asylpolitik teilnimmt. Zu diesem Zweck verschlossen die Linken das Tor zu Steinkes Haus mit kräftigen Bügelschlössern, die von Polizeibeamten mit einem Bolzenschneider geknackt werden mussten.

Keine Festnahmen, keine Aufnahme von Personalien

Bemerkenswert ist, dass die Polizei trotz dieses Gewaltaufrufs auf Festnahmen und die Aufnahme der Personalien der Demonstranten verzichtete. Zumindest räumten die Einsatzkräfte die Straße und hielten die Linksextremisten von einer Blockade ab, als Steinke in ein Taxi stieg. Der AfD-Funktionär kündigte gegenüber der Jungen Freiheit an, er werde sich von der Kundgebung und den Gewaltaufrufen nicht einschüchtern lassen. „Hier soll psychischer Druck auf mich ausgeübt werden“, sagte Steinke. „Dem werde ich mich nicht beugen.“ Der 22-Jährige steht bereits seit Monaten im Visier der linksextremen Szene. In der vergangenen Woche wurde Steinkes das Auto von Unbekannten beschädigt.

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