Terror, Massenzuwanderung, Krisen in Europa: Österreich braucht ein funktionierendes Bundesheer

Terror, Massenzuwanderung sowie Konflikte in Europa machen ein starkes Heer unverzichtbar. Foto: Unzensuriert.at
Terror, Massenzuwanderung sowie Konflikte in Europa machen ein starkes Heer unverzichtbar.
Foto: Unzensuriert.at

Die Massenzuwanderung aus den arabischen und afrikanischen Krisenregionen hat nicht nur die europäischen Krisenregionen aus der Wahrnehmung verdrängt, sondern auch klar vor Augen geführt, dass Österreich ein handlungs- und einsatzfähiges Bundesheer braucht. Dies zeigte die "Plattform Wehrhaftes Österreich", eine Vereinigung von Berufs- und Milizsoldaten, bei ihrer Veranstaltung zum "Tag der Wehrpflicht" einmal mehr auf.

Am Jahrestag der Volksabstimmung zur Wehrpflicht, dem 20. Jänner 2013, veranstaltete die "Plattform Wehrhaftes Österreich" als Verband der wehrpolitischen Vereine Österreichs am vergangenen Mittwoch ihren "Tag der Wehrpflicht" im "Raiffeisen-Forum" in Wien. Die Plattform, der die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG), die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG), die Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO) und die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper (VÖP) angehören, verfolgt über ihren Einsatz für die Wehrpflicht den Erhalt und den Ausbau der Wehrhaftigkeit und Verteidigungsbereitschaft Österreichs - unzensuriert.at hat über die Gründung berichtet.

Dass dies unabdingbar ist, wurde beim diesjährigen Treffen durch die Darstellung der gegenwärtigen Bedrohungen für Österreich klar gemacht. Die beiden Referenten, die Nahost-Expertin Karin Kneissl und der "Krisenregionen"-Korrespondent des ORF, Christian Wehrschütz, machten in ihren Vorträgen das aktuelle Bedrohungspotential für Österreich durch den islamistischen Terrorismus, die Massenzuwanderung aus dem islamischen Raum sowie die europäischen Konfliktregionen Ukraine und Balkan deutlich.

Köln war erst ein Vorgeschmack

Kneissl warnte eindringlich davor, dass sich Europa mit der Aufnahme hunderttausender junger Muslime nicht nur die ethnischen und religiösen Konflikte innerhalb dieses Kulturkreises importiert habe, sondern auch ein gewaltiges demografisches Konfliktpotential. So sei in Schweden nach der massiven Aufnahme sogenannter "unbegleiteter Jugendlicher" das Geschlechtergleichgewicht bei den 16- bis 18-Jährigen aus den Fugen geraten. 100 weiblichen Jugendlichen stünden in der Altersgruppe jetzt 125 männliche gegenüber. "Köln war erst der Vorgeschmack auf das, was noch auf Europa zurollen wird", mahnte Kneissl.

Sie wies in der Folge auf die steigende Terrorgefahr hin, die Europa durch die Rückkehr der "Dschihad-Touristen" und der einsickernden Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) drohe: "Bisher haben erst die Dilettanten und Amateure zugeschlagen, denn die Sprengstoff-Rucksäcke der Paris-Attentäter sind äußerst unprofessionell zum Einsatz gebracht worden." In wenigen Monaten würden, auch wegen des Zurückdrängens des IS in Syrien und im Irak, dann die "wirklichen Profis" zuschlagen, befürchtet die Nahost-Expertin.

Bereits im August nahm Karin Kneissl zu den Gefahren, denen Europa durch den islamistischen terror ausgesetzt ist, gegenüber unzensuriert-TV ausführlich Stellung:

Gefahrenstellen Balkan und Ukraine

Auf die unterschätzen Gefahrenpotentiale an der EU-Peripherie machte der ORF-Korrespondent und Milizoffizier Christian Wehrschütz aufmerksam. Die Balkanstaaten seien keinesfalls so gefestigt, wie man sich das in der EU wünsche, erklärte Wehrschütz. Er verwies dazu auf die bereits in Gewaltaktionen mündenden innenpolitischen Probleme im Kosovo und in Mazedonien, die ungeklärte Regierungssituation in Kroatien sowie den massiven Anstieg an arabischen Investitionen und Zuwanderern in Bosnien-Herzegowina. Und ganz besonders rief er den "eingefrorenen Konflikt" in der Ukraine in Erinnerung, den Europa wegen der Massenzuwanderung scheinbar aus den Augen verloren habe.

Schluss mit Kaputt-Sparen des Heeres

In der nachfolgenden Analyse der Vertreter der Plattform-Verbände dominierte die Kritik an den Sparpaketen der Bundesregierung. Deren kurzsichtiger Aspekt sei beim Assistenz-Einsatz des Heeres zur Bewältigung der "Flüchtlingskrise" augenscheinlich zu Tage getreten. Personal-, Ausrüstungs- und Fahrzeugmängel seien nur durch aufopfernden Einsatz der Soldaten wettgemacht worden, erklärte Vizeleutnant Paul Kellermayr, Präsident der Unteroffiziersgesellschaft. Daher der dringliche Appell an die Politik, die in der Verfassung festgeschriebene "umfassende Landesverteidigung" nicht weiter zu sabotieren.

Dazu hat die Plattform auch die Petition "Stopp der Bundesheer-Zerstörung! Für ein sicheres Österreich!" ins Leben gerufen, die auf dem Internetportal "openpetition.eu" unterstützt werden kann.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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Scheint der Gneißl entgangen zu sein, dass die Jack-Wulfskin-Rucksäcke der "Profis" aber auch nur einmal SAMT Träger "Bums" machen.
Der Nostradamus hat das übrigens alles schon vor rund 1000 Jahren (sic!) vorausgesehen.
OHNE Smartphone!

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werden eigentlich die gehaelter unserer Politiker noch immer als Gehaelter ausbezahlt oder schon als HILFLOSENZUSCHUSS? Wenn man einem super linken Fischer als Preserl hat der in seiner ganzen sogenannten Politikerkarriere nichts gezeigt und nichts dazugelernt hat, braucht man sich ueber diesen sogenannten Kanzler und seine Regierungskollegen nicht wundern .Was sitzt im Parliament und hat einen IQ von 14? Unsere gesamte Regierungsstaffel .Selbst schuld sie wurden von naiven Gewohnheitswaehlern dahin gebracht anstatt neues Blut in diesen verrotteten Kadaver (Regierung) zu pumpen.
Die Oesterreichmoerder koennen weiterarbeiten

Bild des Benutzers Grenzwolf
Bild des Benutzers Grenzwolf
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... zum Thema, das in Köln ausgebrochen ist - ZWEITAUSENDZWÖLF !!!
Und diese höchst intelligent, äußerst präzise "diagnostizierende" Frau schrieb auch schon davor sehr gute, und echte Fachbücher.
Wenn diese Tölpel nur eines davon durchgeblättert hätten, dürften sie keinen einzigen Rasskachl herein lassen.

Man mischt ja auch keine faulen Äpfel zu den gesunden - genau so ist es auch überall in der Fauna und Flora zu halten. Jedes noch so geringfügige Zuwiderhandeln ist ein schweres Vergehen gegen die Natur - mit nachhaltiger Wirkung.

Das hat die Wissenschaft schon vor zweihundert Jahren erkannt. Viele weltweit anerkannte Wissenschafter - unabhängig von einander.

Wenn die Wissenschaft sich schon immer zu solchem Schweigen hätte erpressen lassen, wäre es nicht einmal zur Erfindung des Automobils, oder elektrischen Strom gekommen.

Vielleicht haben die derzeit regierenden Despoten auch vor, schon bald weisse Lappen an die Eurofighter und Panzer anbringen zu lassen.

Ich gehöre keiner politischen Partei an, also muss ich auch nicht politisch korrekt sein.
"Grenzwolf" - abgeleitet vom gleichnamigen Film aus dem Jahr 1980

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gab es schon immer.
Hat keiner erfunden.
Hat sich vor 10.000 Jahren ein Grenzwolf an einem trockenen Eichenstamm das Fell gewetzt, dann hat es sich schon dazumals wegen des elekterischen Stroms aufgeladen und er hat ausgesehen wie dem Fischer Heinz seine Frisur!
Aber Sie haben natürlich beim Auto vollkommen Recht!
Hätte es dazumals nicht die Freiheit in der Wizzenschaft gegeben, dann gäbe es keine VW!

Bild des Benutzers Marta aus Elblag PL
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... wie innovativ Grenzwölfe sind ...
... dann doch lieber wie die linke Augenbraue - ganze Frisur wäre glatte Prasserei
... ohne Volkswagen wäre der Planet nicht komplett

Aber gut tut´s allemal, wenn auch am Wolf sich ab und zu wer oder was reibt
;-) :-) Womit sein Tag gleich erfolgreicher wird

kein https:// - keiner politischen Partei angehörig - politisch NICHT KORREKT, dafür MENSCH, kein Leut´
sozial- engagiert, nicht ....-istisch - weltoffen - kosmopolitisch - Heimat SEHR LIEBEND
so bin ich halt

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ach was für ein schöner traum wäre es wenn wir politiker hätten die die seltene gabe des sinnerfassenden zuhörens und lesens hätten. dann hätten diese politiker einer arabisch sprechenden echten nahost expertin, fr dr kneissl, lauschen können und aus ihren ausführungen umsetzungswürdige schlüsse ziehen können.
aber leider, unser bundekanzler hilfstaxler, unsere nationalratspräsidentin dorli die zahnarzthelferin, unser präsi ein internationaler wc experte und unser roter präsidenten anwärter als ögb präsi im bawagelend als aufsichtsrat nix gehört nix gesehn nirgends dabei gewesen nie was geahnt oder so und noch viel weniger. und nicht vergessen bitte unseren glazkopf oberbundesheerle mit der fipsig krächzenden stimme, eine lachnummer aber auch ein dolchstoßer des bh.
bravo wir sind stolz auf euch.

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Keine Frage - wir brauchen ein wehrfähiges Bundesheer, das imstande ist, unsere Grenzen zu schützen! Grenzen, die von den Polit-Betrügern von Rot über Schwarz bis Grün täglich aufgeweicht werden, indem von diesen eine unübersehbare Masse von Sozialschmarotzern, Gewohnheits-Kriminellen und Vergewaltigern gezielt und täglich ins Land geholt wird.
 
Wir brauchen umfassende Solidarität mit dem Bundesheer, die natürliche Wertschätzung eines Volkes für seine Verteidiger. Mit einem Wort: Wir brauchen den wehrhaften Geist der Österreicher!

Freiheit für Österreich!

Bild des Benutzers DerWiener
Bild des Benutzers DerWiener
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hat dafür gestimmt (Volksabstimmung)! Die Volks(ver)treter halten sich nur nicht daran!
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ES LEBE DIE DIREKTE DEMOKRATIE!