Bürger wehren sich gegen Flüchtlingsansturm: Stadt verordnet Schweinefleisch-Pflicht

Die dänische Hafenstadt Randers hat das Schweinefleisch als "Waffe" gegen muslimische Zuwanderer entdeckt. Foto: avda-foto / flickr (CC BY-SA 2.0)
Die dänische Hafenstadt Randers hat das Schweinefleisch als "Waffe" gegen muslimische Zuwanderer entdeckt.
Foto: avda-foto / flickr (CC BY-SA 2.0)
22. Januar 2016 - 17:47

In der dänischen Hafenstadt Randers verordnete der Stadtrat öffentliche Einrichtungen dazu, Schweinefleisch zu servieren. Damit will man sich einerseits gegen muslimische Flüchtlinge wenden und andererseits der dänischen Esskultur ihren angestammten Platz einräumen, schreibt die Tageszeitung Österreich.

Verordnung sorgt für Schlagzeilen

Dänisches Essen soll zukünftig wieder ein "zentraler Bestandteil des Angebots" in Kindergärten und Schulen werden. Es soll aber niemand gezwungen werden, "im Widerspruch und gegen seine Überzeugung oder Religion" zu essen, heißt es in dem Artikel weiter. Die Verordnung wurde von der Dänischen Volkspartei (DF) getragen und sorgt international für Schlagzeilen.

Schweinefleisch-Truck

Die Idee, mit Schweinefleisch gegen den Flüchtlingsstrom anzukämpfen, ist nicht neu. Zu diesem Schritt entschloss sich auch ein deutscher Lkw-Fahrer im französischen Calais, einem Brennpunkt der Flüchtlingskrise. Er hängte mehrere Stücke Schweinefleisch auf den Lastwagen. Hintergrund: Da vor allem Muslime Schweinefleisch aus religiösen Gründen ablehnen, entschloss sich der Mann dazu, damit sich keine Flüchtlinge auf den Lastwagen schleichen. Seit Wochen versuchen Flüchtlinge, sich in die in Calais abfahrenden Laster zu schleichen, um vor allem nach Großbritannien zu gelangen.

Bürgeraufstand überall

Dass die Menschen zu solchen Methoden greifen, hat damit zu tun, dass sie sich vom Staat alleine gelassen fühlen. So bilden sich in Deutschland immer mehr Bürgerwehren. Und dort verwehren nun - wie auch in Österreich - immer mehr öffentliche Bäder Flüchtlingen den Zutritt, weil sie sexuelle Übergriffe auf Badegäste fürchten. Der Bürgeraufstand gegen eine verfehlte Flüchtlingspolitik geht sogar soweit, dass sich ein Arzt weigerte, Asylwerber zu behandeln, und Barbesitzer sich durchrangen, Flüchtlingen den Eintritt zu verwehren.

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