Facebook läuft Gefahr, zur linken Zensur-Plattform zu verkommen.

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Facebook-Zensur beschlossen: Datensammler Bertelsmann soll rechte „Hasspostings“ löschen

Der „Spiegel“ brachte die Nachricht vor einer Woche als erster: Facebook hat die Kontrolle seiner Daten sozusagen „outgesourct“. Die soziale Tritsch-Tratsch-Plattform soll künftig vom Medienkonzern Bertelsmann auf sogenannte „Hasspostings“ durchsucht werden. Nach einem kurzen Schluckauf nickten die meisten Medien diese beunruhigende Nachricht bedenkenlos ab. Ist doch schön, wenn die bösen Hasser und Hetzer ruck-zuck aus dem sonst so netten Facebook entfernt werden.

Auf die Überlegung, dass es hier um beinharte, politisch-korrekte vulgo links-linke Zensur gehen könnte, wollten sich nur wenige Außenseiter einlassen. Dabei zahlt es sich aus, diese Entscheidung näher zu betrachten.

Internationaler Datenmulti als "Kontrolleur"

Denn einerseits stellt sich natürlich die Frage, wer da kontrolliert. Bertelsmann ist nicht irgendwer – und im Detail ist es ja auch die internationale Tochter Arvator, mit mehr als 70.000 Mitarbeitern und rund 4,6 Milliarden Euro Jahresumsatz weltweit unter anderem spezialisiert auf Datenbeschaffung, Datenverwaltung und Datenkontrolle in nahezu allen gängigen Sprachen und Kulturkreisen. Ein ähnlicher, „outgesourcter“ Dateneinsatz für die Versicherungswirtschaft brachte bereits 2010 ein gewisses Medienecho – ist Arvator doch auch im Inkassobereich tätig. Film-Freaks könnte dabei glatt die allumfassende „Umbrella Corp.“ aus dem Zombie-Schocker „Resident Evil“ einfallen.

Die zweite, noch wichtigere Frage: Was wird aus den über Facebook abgesonderten Gedanken worauf kontrolliert? Zugegeben, Facebook steht nicht mehrheitlich für hochgeistige, ethisch wertvolle Kommunikation – aber darum geht es ja auch nicht. Kontrolliert – und ausgesondert – sollen ja laut Medienberichten Hasspostings, konkrete Gewaltaufrufe, Terrorismus oder Mobbing werden.

Dünne Grenze zwischen Kontrolle und Zensur

Was aber ist konkret ein solches Hassposting? Die Grenzen sind da weit gesteckt. Der Klassiker „Rübe ab, Schwanz ab und dann heim nach Korruptistan“ deckt da bei weitem nicht mehr die aktuelle, linke Zensur-Breite ab. Geht man etwa nach empörten Leser-Beschwerden beim Standard.at, so verstoßen dort bereits simple Begriffe wie „besorgniserregende Entwicklung“ oder „Inländerfeindin“ gegen die „Communitiy-Richtlinien“ und führen im Ernstfall mitunter recht rasch zu lebenslanger Sperre auf Standard.at. Ein aktuelles Beispiel, das zeigt, wie eng die linken Gesinnungs-Scharfrichter mittlerweile bis in den Wirtschaftsbereich hinein bereits die Grenzen ziehen. Bei anderen Medien, nicht nur deklariert linken, sieht es nicht besser aus.

Mediale Anspielungen, wonach Bertelsmann bereits dem NS-Propagandaministerium gute Dienste geleistet hätte, lassen nicht wirklich Beruhigung aufkommen. Joseph Goebbls' Team war wohl eines der besten in Sachen Kommunikation und Propaganda – aber gleichzeitig eines der besten in absoluter Zensur.

CDU-Merkel und SPD-Justizminister im Schulterschluss

Fragt sich nur noch, wer eigentlich will, dass das deutsche Facebook seine Kontrolldienste an internationale Profis „outsourct“. An vorderster Front genannt wird hier – neben CDU-Bundesmutter Angela Merkel – der deutsche SPD-Bundesinnenminister Heiko Maas, der seine Intention, ähnlich wie Merkel, mit der „Zunahme rassistischer und fremdenfeindlicher Kommentare seit der Zuspitzung der Flüchtlingskrise" begründet. Paradoxerweise genau jener Mann, der nach der Horror-Nacht von Köln gefordert hatte, dass keine Frau mehr Angst haben sollte, Anzeige gegen Übergriffe zu erstatten.

Keine Angst? Gab es da nicht einen umfassenden, mehrtägigen (linken) Vertuschungsversuch von Polizei, Politik und Medien, der nur durch die Fülle an Augenzeugen, Opfern und Anzeigen (mittlerweile sind es 821 allein in Köln) vereitelt wurde? Was wäre passiert, wenn er gelungen wäre? Hätte man die betroffen Frauen einfach heimgeschickt? Erste "Selberschuld"-Versuche a lá "Armlänge Abstand halten" gab es ja bereits.

Und deshalb soll Facebook künftig quasi zensuriert werden? Um die Hasspostings arabisch-stämmiger oder nordafrikanischer Einwanderer gegen deutsche Frauen einzudämmen?

Grüne wollen Vernaderungs-Plattform a lá Stasi

Nein, es geht nicht nur um ein beinhartes, umfassendes linkes Zensurprogramm gegen die eigene Bevölkerung und deren Ängste, sondern auch um eine Vernaderungs-Plattform, wie sie die Stasi nicht besser hätte erfinden können: Wie nämlich der deutsche stellvertretende Grüne Fraktionsvorsitzende Konstantin von Notz dazu erklärte, müssen als "gefährlich" erkannte Inhalte nicht nur gelöscht, sondern auch an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet werden. Die Angst vor Rechts (und Recht) muss wirklich enorm groß sein.

Würde George Orwell heute noch leben, er würde seine düstere Zukunftsvision nicht wohl von 1984 in 2016 umbenennen….

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