Kein Flüchtlingsstrom mehr durch Ungarn: Obergrenze liegt bei null

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat seine Landesgrenzen im Griff Foto: EPP Summit / wikimedia (CC BY 2.0)
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat seine Landesgrenzen im Griff
Foto: EPP Summit / wikimedia (CC BY 2.0)
25. Januar 2016 - 12:00

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte an, dass keine Migranten mehr durch sein Land ziehen werden. Erst im vergangenen Herbst hatte die ungarische Regierung stacheldrahtbewehrte Zäune an den Grenzen zu Serbien und Kroatien hochgezogen, wie unzensuriert.at berichtete. In einem Rundfunk-Interview betonte Orbán:

Die Migrantenroute kann verlaufen, wie sie will, aber dass sie nicht durch Ungarn gehen wird, ist sicher.

Weiterhin erklärt der ungarische Ministerpräsident, dass sein Land auch ohne weiteres einen Zaun an der Grenze zu Rumänien errichten könnte. Entsprechende Vorkehrungen seien bereits getroffen. Man habe auch derart viel auf Lager, dass bereits mehrere hundert Kilometer Zaun an Mazedonien, Slowenien und Bulgarien verkauft wurden.

Flüchtlingsobergrenze ist ein „Sieg der Vernunft“

Außerdem begrüßt Orbán die in Österreich beschlossene Flüchtlingsobergrenze. Er sieht in ihr einen „Sieg der Vernunt“. Währenddessen ist der ungarische Standpunkt in der Flüchtlingskrise denkbar simpel. „Wir denken, der beste Flüchtling ist derjenige, der erst gar nicht zu uns kommt. Die Obergrenze liegt bei null“, so Orbán während des Interviews.

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