Japanische Firma verkauft Pädophilen-Puppe

An Puppen mit Mädchengesichtern können Pädophile ihren Trieb ausleben (Symbolfoto). Foto: Bernd Schwabe in Hannover / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
An Puppen mit Mädchengesichtern können Pädophile ihren Trieb ausleben (Symbolfoto).
Foto: Bernd Schwabe in Hannover / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
27. Januar 2016 - 19:21

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Lebensgroß und niedlich anzusehen sind sie, zum Verkauf in aufreizende Posen gebracht. Die Puppen des japanischen Herstellers Takagi aus Trottla. Diese dienen aber nicht als Spielzeug für kleine Mädchen, sondern für erwachsene Männer. Sie sollen als Sexspielzeug herhalten und Pädophile so von einer Straftat abhalten. Experten zweifeln allerdings stark an diesem Konzept und befürchten, dass die sexuelle Neigung früher oder später auch am lebenden Objekt ausgelebt werden will.

Kranke Neigungen

Hübsch angezogen und in der Größe von fünf- bis zwöfljährigen Mädchen. Der Hersteller der Puppen, Shin Takagi, ist selber ein Pädophiler, wie er den Medien gegenüber angibt und will so die kranke Neigung salonfähig machen. Verhindert werden sollen dadurch vor allem Straftaten an jungen Mädchen. Schon seit Jahren kann man die Spielzeugmädchen über das Internet weltweit bestellen. Mitgeliefert werden Spitzendessous und eine Anleitung, wie man das Silikonmaterial, aus dem die Figuren gefertigt sind, auf Körpertemperatur bringt. Auf der Internetseite des Herstellers finden sich unzählige anstößige Bilder dieser Puppen, weswegen wir an dieser Stelle nicht darauf verlinken.

Dass mit den Puppen das Gegenteil des intendierten Zweckes erreicht werden könnte, befürchten Experten und sehen die gefahr, dass Pädophile dann erst recht irgendwann ein reales Erlebnis brauchen würden. Ingo Fock, Vorsitzender des Vereins "Gegen Missbrauch e.V." sieht es ähnlich: "Menschen mit einer pädokriminellen Ausprägung, die ihren Trieb bewusst ausleben, fehlt hier der nötige Kick. Früher oder später werden sie von der Puppe ablassen, weil ihr Verlangen nicht ausreichend gestillt ist, und sich ihren Kick im realen Leben suchen", sagte er gegenüber N24.

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